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Mäßige Zwischenbilanz

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Er brachte den SV Ruhpolding mit 1:0 nach vorn: Jonas Neuhofer. (Foto: Weitz)

Beim 2:2-Unentschieden gegen den TSV Berchtesgaden gab der SV Ruhpolding wieder eine zweimalige Führung aus der Hand und musste sich am Ende mit einer Punkteteilung zufriedengeben. Die bisherige Bilanz im Jahr 2014 (zwei Punkte aus vier Spielen) in der Fußball-Kreisklasse Gruppe IV ist daher nicht allzu rosig.


Das Spiel begann zwar aus Sicht der Ruhpoldinger recht vielversprechend, doch sollte der Treffer zum 1:0 in der dritten Spielminute die einzige gute Aktion in der ersten Spielhälfte sein. Jonas Neuhofer schnappte sich nach einer Hereingabe von Hallweger den Ball und schob aus spitzem Winkel zum 1:0 ein.

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Nur fünf Minuten später traf auf der Gegenseite Christian Winkler, was jedoch vom Unterparteiischen aufgrund einer Abseitsstellung nicht gegeben wurde.

Die restliche Zeit des ersten Spielabschnitts blieb ohne weitere nennenswerte Höhepunkte.

Besser wurde die Partie dann in der zweiten Halbzeit. Zunächst folgte der Ausgleich der Gäste in der 47. Minute durch den völlig freistehenden Christian Winkler. Lange hielt die Freude der Gäste jedoch nicht an, denn bereits fünf Minuten später traf Thomas Nawratil nach einer flachen Freistoßvorlage von Christian Kecht zur erneuten Führung - 2:1.

Schach hält Elfmeter

In der 61. Minute gelang dem SVR ein sehenswerter Konter-Angriff: Kecht mit einem perfektem weiten Pass zu Graßl auf die linke Seite, der durchstartete und mit einer hohen Hereingabe Nawratil bediente, welcher den Ball aber nicht voll traf und vorbeiköpfte. Drei Minuten später kam Graßl im Strafraum zu Fall, was der Schiedsrichter mit einem Strafstoß ahndete. Thomas Nawratil trat an und hatte nun die Möglichkeit, einen komfortablen Vorsprung herauszuholen, doch Sieger blieb der gegnerische Torwart, Stefan Schach.

In der 80. Minute folgte schließlich der erneute Ausgleich der Gäste: Eine Freistoßvorlage Winklers von der rechten Seite wusste Stefan Sontheimer – der völlig frei am langen Pfosten wartete – zu nutzen und schob per Direktabnahme zum 2:2 ein.

In der Schlussphase hatte vor allem der Gastgeber gute Chancen, doch an Schach gab es kein Vorbeikommen mehr. So wurde eine Doppelchance von Graßl in der 82. Minute zunächst von diesem abgewehrt, ehe der zweite Versuch dann über das Tor ging. Auch Kecht und Jost mit der wahrscheinlich besten Möglichkeit (beide 86. Minute) scheiterten am souveränen Schlussmann der Gäste. A.U.