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Macht der SC Vachendorf schon heute den Sack zu?

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Sie peilen die nächste Überraschung an: Die Spieler der DJK Kammer (hier Andreas Jobst, rechts) wollen nach dem Sieg über Palling (hier mit Otto Krautenbacher) nun auch mit dem TSV Altenmarkt II wieder einen Platz-2-Anwärter bezwingen. (Foto: Wirth)

Der SC Vachendorf steht fünf Spieltage vor Saisonende unmittelbar vor dem Titelgewinn in der Fußball-A-Klasse Gruppe VI und strebt in der Auswärtspartie am 22. Spieltag beim TSV Chieming den vorentscheidenden Sieg an. Damit würde der SCV wieder in die Kreisklasse zurückkehren.


Weiter spannend bleibt der Kampf um den Relegationsplatz. Vier Teams kämpfen weiterhin um die zwei möglichen Zusatzspiele, um den Aufstieg über Umwegen zu erreichen. Die besten Karten hat momentan der TSV Altenmarkt II (37 Punkte) vor den drei punktgleichen Mannschaften TSV Palling, TSV Bergen und dem TSV Tengling (je 35).

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Aber auch im Abstiegskampf könnte sich noch etwas tun. Der TSV Marquartstein (9) und der TSV Traunwalchen II (10) spielen im Kellerderby am heutigen Samstag um 13.30 Uhr. Der Verlierer der Partie ist so gut wie abgestiegen, ein Remis hilft keinem weiter, aber der Sieger könnte mit drei Punkten doch noch einen Angriff starten, weil die unmittelbar davor platzierten Teams (17 Punkte) Stein und Übersee momentan keinen Fuß auf den Boden bringen.

Schon um 14 Uhr beginnt heute der Schlager der Runde: Der TSV Chieming (6. Platz/31) und der Fast-Meister SC Vachendorf kreuzen die Klingen. Mit einem Dreier ist der SCV durch, bei einem Unentschieden muss die Truppe von Adrian Klein auf die Ergebnisse der Konkurrenz warten. Der Spitzenreiter will seine Serie von sieben Erfolgen am Stück mit dem achten und dem damit verbundenen Titelgewinn krönen. »Wir wollen nun so schnell wie möglich den Titel«, sagt SCV-Spielertrainer Adrian Klein. Er erwartet einen tiefstehenden Gegner. »Das war aber zuletzt auch der Fall, da haben wir gewonnen und das machen wir dieses Mal auch«, so Klein. Die Chieminger aber sind derzeit auch gut in Schuss. Die Truppe von »Hias« Scheurl hat sich gemausert. Fünf Siege, ein Remis und eine Niederlage sind die Ausbeute in der Rückrunde. »Wir freuen uns auf ein tolles Spiel«, sagt Scheurl.

Nach dem Sieg im Spitzenspiel der Vorwoche mischt der TSV Palling wieder voll im Kampf um die Relegation mit. Die Wimmer-Crew muss am Samstag um 15 Uhr beim SV Erlstätt (9./23) antreten und will dem TSV Altenmarkt auf den Fersen bleiben. Dazu ist ein Dreier nötig. Die Erlstätter haben jüngst ihren ersten Sieg des Jahres gefeiert und gehen durchaus nicht chancenlos in die Partie.

Stürzt Kammer den nächsten Favoriten?

Spannend wird es eine Stunde später bei der DJK Kammer (8./24), die den Tabellenzweiten TSV Altenmarkt II zu Gast hat. In der Rückrunde musste Altenmarkts Konkurrenz um Platz zwei – Tengling und Palling – sich bei der Wudy-Elf jeweils mit 0:1 beugen, dadurch weiß die Kreisliga-Reserve um die Schwere der Aufgabe. Die Altenmarkter holten zuletzt drei Siege und ein Unentschieden. Mit einem weiteren Dreier könnte der TSV den Relegationsplatz weiter festigen.

Zwei Spiele gehen am Sonntag über die Bühne. In der Irsinger Au hat der TSV Stein/St. Georgen (10./17) Heimrecht gegen den SC Schleching (7/.26) und unternimmt nun den achten Anlauf auf einen Dreier in der Rückrunde. Noch könnte es nach hinten einmal eng werden, da würde natürlich ein Sieg die nächsten Wochen sorgenfreier gestalten. Im Mittelfeld rangieren die Achentaler, die zuletzt gegen Vachendorf keine Chance hatten. Doch die Grünecker-Truppe hat die letzten beiden Auswärtspartien in Bergen und Chieming jeweils ohne Gegentor gewonnen.

Um 15 Uhr bestreitet der TSV Tengling sein Heimspiel gegen den TSV Übersee (11./17). Überschattet wird die Vorfreude auf das Spiel allerdings von erneuten Langzeitverletzten in der Truppe von Trainer Johann »Buffy« Jungvert. Nachdem in Markus Hallinger (Rückenprobleme), Florian Kaiser (Syndesmosebandanriss), Stefan Federl (Zerrung), Stephan Mayer (Muskelbündelriss) und Michael Rausch (Kreuzbandriss) schon fünf Stammkräfte ausfallen kamen jetzt noch einmal zwei Hiobsbotschaften dazu: Mit Patrick Schönlinner (Kieferbruch) und Mathias Poschner (Kreuzbandriss) fallen jetzt erneut zwei Stammkräfte aus. »Trotz der angespannten Personalsituation spielen wir noch um Platz zwei. Die nächsten Wochen werden beweisen, ob es eine gute oder eine sehr gute Saison wird«, so Trainer Jungvert. td