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Lupenreiner Hattrick durch Feil

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Der Kirchanschöringer Gerhard Feil (links) glänzte als dreifacher Torschütze. In dieser Szene hatte er aber gegen den Inzeller Fabian Zeidler (Mitte) das Nachsehen. Auch sein Teamkollege Frantisek Toth kam nicht an den Ball. (Foto: Wukits)

Gerhard Feil war der Mann des Tages. Er erzielte alle drei Treffer in einem ansehnlichen Spiel des SV Kirchanschöring II gegen den SC Inzell in der Fußball-Kreisklasse IV. Zusätzlicher Garant für diesen verdienten Erfolg war die Hintermannschaft des SVK, die die Inzeller Tormaschinerie kaum zur Entfaltung kommen ließ. Die Gäste sind damit jetzt auch nicht mehr Tabellenführer.


Erst nach 13 Minuten gab's die erste Torszene. Einen Kopfball von SC-Torjäger Michel Hernandez nach einem Eckball von Janik Stark parierte Christian Schlosser sicher. Drei Minuten später kam Andi Panitz nach einer Flanke von Armin Dumberger zu einer Direktabnahme, aber der Ball flog am linken Pfosten vorbei. Ansonsten passierte wenig, was auch den starken Abwehrreihen auf beiden Seiten geschuldet war.

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Die erste gute Aktion der Hausherren resultierte aus der 30. Minute – und hier ließ Feil erstmals seine Gefährlichkeit aufblitzen. Einen langen Ball nahm er aus vollem Lauf und zielte nur haarscharf am langen Pfosten vorbei. In der 35. Minute war wieder Feil Ausgangspunkt für die nächste gefährliche Kirchanschöringer Aktion. Von der rechten Seite flankte er nach innen, doch den Kopfball von Christian Wallisch konnte Michi Schaffler gerade noch klären. Die Inzeller Hintermannschaft hatte weiter Schwierigkeiten mit Feil, der fünf Minuten vor dem Pausenpfiff Josef Höller auf der rechten Seite bediente. Dessen Knaller parierte Sebastian Schwabl reaktionsschnell und auch beim Nachschuss von Stephan Mayer zeigte der SC-Schlussmann seine Klasse.

Nach dem Wechsel kam Inzell viel druckvoller aus der Kabine und hatte einige gute Aktionen. Ein langer Diagonalpass von Schaffler landete bei Hernandez, aber dessen Schuss aus 13 Meter lenkte Sebastian Stöwe zur Ecke. Diese brachte Armin Dumberger in den Strafraum, doch die Direktabnahme von Hernandez flog über den Querbalken. In der 49. Minute lupfte Hernandez das Leder von der linken Seite in die Mitte auf den Kopf von Fabian Zeidler, allerdings parierte Schlosser dessen Kopfball mit einer sensationellen Reflexreaktion.

Nun ließ wieder Gerhard Feil seine Gefährlichkeit aufblitzen, als er sich über die linke Seite durchtankte und mit einem satten Knaller die Unterkante der Latte traf. Von der Grundlinie sprang der Ball aber wieder ins Feld zurück. Der SVK II übernahm in der Folgezeit das Kommando und hatte die nächste gute Gelegenheit in der 55. Minute. Ein Freistoß von Johannes Maierhofer landete auf dem Netz und kurz darauf bediente Maierhofer Gerhard Feil in der Mitte, doch diesmal zögerte er zu lange und Schwabl konnte den Ball festhalten.

Besser machte er es dann in der 67. Minute, indem er die Inzeller Hintermannschaft vernaschte und eiskalt mit Hilfe des linken Innenpfostens zum 1:0 einnetzte. Die Ausgleichschance hatten die Gäste drei Minuten später. Der Freistoß von Schaffler wurde noch abgeblockt, den Nachschuss von Andi Panitz konnte Schlosser abklatschen und der anschließende Kopfball von Hernandez ging knapp neben den Pfosten.

Inzell machte nun auf. Daraus ergaben sich Konterchancen für die Hausherren und Johannes Maierhofer und Gerhard Feil wurden dabei zu den Hauptdarstellern. Zunächst knallte Maierhofer die Kugel in der 81. Minute noch knapp am Pfosten vorbei. Drei Minuten später flankte er in die Mitte und Feil drückte das Leder aus kurzer Distanz per Kopf zum 2:0 über die Linie. In der 87. Minute fiel dann der dritte Kirch-anschöringer Treffer, allerdings aus einer klaren Abseitsposition heraus. Maierhofer bediente erneut Gerhard Feil und der staubte zum 3:0 ab.

SVK-Abteilungsleiter Manfred Abfalter zeigte sich sehr zufrieden. »Dass wir mit beiden Mannschaften 3:0 gewinnen, war so nicht vorhersehbar und das freut einen natürlich besonders. Zudem haben wir die Punkte unbedingt gebraucht und können so etwas entspannter in die nächsten Partien gehen.« hw