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Lokalmatador Gravemeier gewann M-Springen

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Hendrik Gravemeier vom RFV Rupertiwinkel gewann mit »Graf Koks« das M-Springen beim Springturnier auf der Reitanlage Schützinger in Oberwalchen. (Foto: Weissmueller-Fotografie)

Sara Holle hat beim Springturnier in Oberwalchen einen Doppelsieg im M-Springen nur knapp verpasst. Obwohl die ungarische Amazone beim abschließenden M-Springen auf »Castilio« wie ein Blitz über den Stechparcours fegte, reichte am Ende die Zeit nicht aus. Noch schneller war Lokalmatador Hendrik Gravemeier vom RFV Rupertiwinkel Tengling.


Gravemeier nahm Holle, die am Vortag bereits das M-Springen um den »Preis der BayWa AG München« gewinnen konnte, mit »Graf Koks« am Ende knapp vier Zehntel ab und sicherte sich die Prüfung um den »Ehrenpreis der Firma Meindl«. Platz drei belegte Georg Schrankl vom RFV Altötting/Mühldorf mit »Alvacino«.

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Im Rahmen des zweitägigen Turniers, das der RFV Rupertiwinkel zum dritten Mal auf der Reitanlage Schützinger austrug, stand auch die vorletzte Qualifikation im Mannschaftsspringen um den Chiemgau-Vereinscup 2013 auf dem Programm. Dieses A-Springen gewann die Mannschaft des RFV Altötting/Mühldorf I mit Christina Aßmann, Andreas Schrankl, Karin Göschl und Theresa Osl vor der Mannschaft Altötting/Mühldorf II. Die Gastgebermannschaft vom RFV Rupertiwinkel belegte mit Wolfgang Schiedberger, Marion Wallner, Helene Fellner und Eva Christine Benning den dritten Rang.

Mit rund 400 Startplätzen war das Turnier mit bekannten Namen aus der bayerischen Reiterszene, aber auch mit Nachwuchsreitern aus dem Chiemgau wieder sehr gut besetzt. Im Nachwuchsbereich überzeugte der erst zwölfjährige Sebastian Scheck aus Übersee mit zwei Siegen und hervorragenden Platzierungen.

Für Unterhaltung zwischen den Wettbewerben sorgten ein ungarisches Schauprogramm mit Csikos-Vorführungen, ein Robin-Hood-Wettbewerb und auch die Geselligkeit mit ungarischer Live-Musik kam nicht zu kurz. »Es hätte nicht schöner sein können – alles war vom Feinsten«, freute sich Gastgeber und RFV-Vorsitzender Raimund Schützinger.

Großes Lob zollte Schützinger auch den zahlreichen freiwilligen Helfern in und außerhalb des Parcours, die zum Gelingen der zweitätigen Reitveranstaltung bei idealem Wetter beitrugen. ga