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Lokalderby zum Finale

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Mit einem Heimspiel beendet der ASV Grassau am morgigen Sonntag die Spielzeit in der Fußball-Kreisklasse Gruppe I. Gegner ist um 15 Uhr im Sportpark der TuS Prien. Somit beschert das Saisonfinale den Fußballfans noch einmal ein interessantes Lokalderby. Auch wenn beide Mannschaften im gesicherten Mittelfeld angesiedelt sind – der ASV Grassau am Anfang (5.) und der TuS Prien am Ende (10.) – waren die letzten Aufeinandertreffen immer hart umkämpft und die Ergebnisse denkbar knapp.


Das Hinspiel konnten die Achentaler mit 1:0 für sich entscheiden. Dieses Ergebnis möchten die Gäste dieses Mal natürlich umdrehen. Aber auch für die Truppe von Trainer Viktor Gruber wäre ein Sieg notwendig, um den guten fünften Rang gegen den TSV Bernau zu verteidigen. Allerdings könnte auch Prien im Falle eines Sieges noch den achten Platz erklimmen. Also es gibt für beide Vereine gute Gründe, die Saison siegreich zu beenden. Der TuS Prien konnte zuletzt überraschend den Relegationsaspiranten ESV Rosenheim mit 4:2 besiegen, aber auch der ASV Grassau behielt – nicht unbedingt erwartet – gegen den anderen Aufstiegskonkurrenten, den SV Bruckmühl, mit 3:1 die Oberhand.

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Es ist müßig, sich auf Seiten der Achentaler zu überlegen, wie der Saisonverlauf aussehen hätte können, wenn man nicht jeweils zu Beginn der Hin- und Rückrunde verletzungsbedingt so gut wie keine Punkte gemacht hätte. Dennoch überwiegen die positiven Erkenntnisse in dieser Spielzeit. Einen Thomas Sollacher und einen Tobias Hörterer im Mittelfeld oder einen Thomas Färbinger auf der Außenbahn kann der ASV Grassau nicht gleichwertig ersetzen, aber dafür haben andere und zum Teil sehr junge Spieler ihre Chance genutzt. Die positive Weiterentwicklung von Benedikt Barthel etwa oder das Debüt seines jüngeren Bruders Vincent, aber auch der Einsatz von Roberto Sabau lassen für die fußballerische Zukunft des ASV Grassau hoffen.

Das »Glanzstück« des ASV Grassau – die Defensive um den hervorragenden Torwart Markus Gschoßmann mit Sebastian Plenk, Michael Flarer oder Simon Stelzer in der Innenverteidigung, unterstützt vom erfahrenen Johannes Bauer – weist die wenigsten Gegentore in der Kreisklasse I auf. Wichtig wird für die kommende Saison sein, dass auch weiterhin alle Mann mit dem gleichen Ehrgeiz bei der Sache sind, denn dann ist ein guter Mittelfeldplatz mit Sicherheit wieder zu erreichen. fxh