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Lokalderby in Siegsdorf

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Michael Schaffler (links) tritt mit dem SC Inzell zum Lokalderby beim TSV Siegsdorf an. Im Hinspiel behielt der SCI knapp mit 1:0 die Oberhand. (Foto: Weitz)

In der Fußball-Kreisklasse Gruppe IV konnten am letzten Spieltag witterungsbedingt nur zwei Partien ausgetragen werden. Für dieses Wochenende sind die Wetterprognosen günstiger, sodass zum Rückrundenauftakt wohl auf allen sechs Plätzen gespielt werden kann.


Heiß hergehen könnte es trotz der niedrigen Temperaturen in Siegsdorf. Der TSV (2. Rang/27 Punkte) ist um 14.30 Uhr Gastgeber für den Lokalrivalen SC Inzell (6./20) und will sich für die unglückliche Hinspielniederlage (0:1) revanchieren. Die Inzeller könnten sich hingegen durch einen Erfolg beim Tabellenzweiten wieder ins Rennen um den vorderen Relegationsplatz bringen. Vor dem Derby gibt man sich beim Gast aber bescheiden: »Ein Punkt wäre für uns in Ordnung. Die Siegsdorfer sind klarer Favorit, noch dazu spielen sie zu Hause«, meinte SCI-Mittelfeldmann Michael Schaffler, der beim jüngsten 2:1-Auswärtssieg in Chieming den Siegtreffer erzielt hattee. Ob der frühere Traunsteiner auch das Siegsdorfer Tor gefährden kann, ist allerdings noch offen, da er an einer hartnäckigen Erkältung laboriert.

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Für die Chieminger war die Niederlage gegen Inzell besonders bitter, weil das Schlusslicht (5 Punkte) bis zur 70. Minute mit 1:0 geführt hatte. Nun soll im Heimspiel gegen Surheim (Samstag, 14.30 Uhr) ein Befreiungsschlag gelingen. Der BSC (7./17) musste zuletzt ebenfalls eine schmerzliche Niederlage (2:3 gegen Oberteisendorf) einstecken und steckt nun im Niemandsland der Tabelle fest. Vielleicht kann Chieming die Enttäuschung bei den Gästen nutzen und sich ein Erfolgserlebnis verschaffen. Durch die Rückkehr von Manfred Heimhilger und Benjamin Häupler hat sich die Schlagkraft der TSV-Mannschaft sicherlich vergrößert.

Um 16 Uhr steht am Samstag ein weiterer Lokalschlager auf dem Programm. Die DJK Otting (11./8) gastiert beim SV Kirchanschöring II (9./12). Für die Heimmannschaft gilt »Verlieren verboten!«, denn sonst würde man richtig in den Abstiegskampf hineingeraten.

Die drei Sonntagspartien werden alle um 14.30 Uhr angepfiffen. Seinen Höhenflug fortsetzen will dabei der TSV Grabenstätt (4./22). Eigentlich als Kandidat für die hinteren Tabellenregionen gestartet, hat sich die Straßhofer-Mannschaft durch kontinuierliche Punktgewinne in der Verfolgergruppe festgesetzt und will natürlich so lange wie möglich vorne mitmischen. Im Auswärtsspiel beim TSV Tengling (12./6) soll nun der achte »Dreier« her. Allerdings ist Vorsicht geboten, denn die Tenglinger feierten ihren bislang einzigen Saisonsieg ausgerechnet im Hinspiel in Grabenstätt. Und zudem braucht die abstiegsbedrohte Mühlbacher-Elf die Punkte deutlich dringender als der Tabellenvierte.

Auch der Tabellennachbar der Grabenstätter, der TSV Teisendorf (3./24), trifft auf eine Mannschaft, die um den Klassenerhalt kämpft. Der TSV Petting (10./11) hat bislang noch das Glück, dass hinter ihm drei Mannschaften stehen, die in der Vorrunde fast nicht gepunktet haben. Aber das kann sich bekanntlich schnell ändern und darum sollte sich die Butzhammer-Elf nicht auf ihrem Fünf-Punkte-Vorsprung ausruhen. Der Aufsteiger aus Teisendorf gewann allerdings schon das Hinspiel (3:2) und will vor eigenem Publikum nichts anbrennen lassen.

Den Anschluss an die Spitzengruppe strebt der SV Saaldorf (5./20) an. Allerdings haben die Schützlinge von Trainer Peter Prechtl keine leichte Aufgabe vor der Brust. Dem TSV Fridolfing (8./15) musste man sich im Hinspiel zu Hause mit 0:3 geschlagen geben. Die Rückpartie im Rupertiwinkel dürfte nicht einfacher werden.