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Lob vom Weltmeister für Elvis Aydin

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Mit den Bayern-Stars im Rücken zeigte er eine starke Leistung beim Fußball-Freestyle: der Ruhpoldinger Elvis Aydin.

Er hat München »gerockt« – aber letztlich reichte es nicht ganz: Der Ruhpoldinger Elvis Aydin steht nicht im Aufgebot der Paulaner-Traumelf, die im Herbst gegen die Profis des FC Bayern München antreten darf.


Der 24-Jährige hatte sich bei einer Vorauswahl des Paulaner-Cups unter rund 30 000 Bewerbern so gut in Szene gesetzt, dass er unter die besten 63 Fußballer kam.

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Diese zeigten nun in München vor einer Fachjury – unter anderem mit dem Fußball-Weltmeister von 1974, Paul Breitner – bei verschiedenen Aufgaben ihr Können. Insgesamt 24 von ihnen wurden letztlich für die Mannschaft von Amateurfußballern berufen, die im Herbst ihr Traumspiel bestreiten darf.

Elvis Aydin beeindruckte die Jury mit seiner Vorstellung im Fußball-Freestyle. Er hielt den Ball hoch, jonglierte und zeigte laut Jury »coole Balltricks«. So war es nicht verwunderlich, dass Paul Breitner lobte: »Sauber, Elvis.«

Dass es letztlich nicht ganz reichte, lag an der hochkarätigen Konkurrenz: Sowohl beim Fußballtraining auf dem Gelände des FC Bayern als auch bei der Präsentation gaben die Bewerber wirklich alles, um in die Paulaner-Traumelf zu kommen: Mit Weltklasse-Fußball-Freestyling, Musikeinlagen, Gedichten, Comedy und Vielem mehr begeisterten sie die Jury und das Publikum in der Gaszählerwerkstatt München.

Entsprechend schwer fiel am Ende die Entscheidung. Nach langer Beratung nominierte die Jury mit Paul Breitner, Waldemar Hartmann und Raimond Aumann 24 Hobby-Kicker aus sechs europäischen Ländern.

Paul Breitner zeigte sich beeindruckt von den Kandidaten: »Wir haben wieder gute Techniker gesehen und echte Persönlichkeiten und auch lustige Sachen. Ich bin sicher, wir haben wieder eine gute Mischung zusammen.« Jury-Chef Waldi Hartmann freut sich auf die Spieler beim Finale und stellt fest: »Das ist eine geile Truppe – insbesondere die Stimmung unter ihnen ist wirklich super!«

So sah es auch Elvis Aydin selbst. Der Spieler des Fußball-Kreisklassisten SV Ruhpolding freute sich nicht nur über das Casting als eine »einmalige Sache und tolle Erfahrung«, sondern lobte auch das Miteinander der Kandidaten. »Es hat super viel Spaß gemacht. Die Teilnehmer waren alle sehr fair zueinander. Wir haben uns alle gut verstanden und es war schon nach kurzer Zeit ein toller Zusammenhalt im Team da.«

Einen guten Zusammenhalt im Team hat er auch bei seinem Heimatverein SV Ruhpolding. Nun will er dort versuchen, ebenfalls mit guter Balltechnik zu Erfolgen zu kommen – und vielleicht gelingt ja seiner Mannschaft in dieser Saison auch das ein oder andere »Traumspiel«. who