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Lisa Köstle startet bei Junioren-WM

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Für Lisa Köstle ist die »Wildwassersaison« gut gelaufen: Sie hat sich für die Weltmeisterschaft im Juli in den USA qualifiziert. (Foto: privat)

Besser hätte die »Wildwassersaison« für Kanutin Lisa Köstle aus Inzell nicht beginnen können: Die erst 16-jährige Jugendfahrerin hat sich für die Junioren-Weltmeisterschaften in Bryson City im US-Bundesstaat North Carolina qualifiziert. Diese gehen Anfang August auf dem Nantahala River über die Bühne.


Für das letzte Qualifikationsrennen in Neuss musste die junge Sportlerin, die für den Wassersport Wiesbaden startet, wegen Krankheit absagen. Die Qualifikation hatte sie sich schon vorher mit phänomenalen Leistungen bei den Ranglistenrennen in Monschau/Eifel und bei der 44. Internationalen Bayerwald Regatta – mit Süddeutscher Meisterschaft – auf der Ilz gesichert. Dort setzte sie sich jeweils gegen sämtliche Juniorenfahrerinnen durch.

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Bis zur WM hat die 16-Jährige aber noch einige Rennen vor sich: So zum Beispiel das »Heimspiel« bei den Deutschen Meisterschaften in Lofer (8. bis 11. Juli) auf der Saalach. Dank des milden Winters absolvierte die Inzellerin relativ viele Trainingseinheiten zum Beispiel auf dem Waginger See. Unterstützung bekam sie dabei von der »Boadwirtin« in Tettenhausen, Gerlinde Kupka. Die Wirtin stellte Lisa mit ihrem Vater Umkleidemöglichkeiten zur Verfügung. »Darüber haben wir uns bei den kalten Temperaturen sehr gefreut«, so Köstle. Kupka hatte die Sportler dabei beobachtet, dass sie sich immer im Freien umziehen mussten. Neben dem Training auf dem Wasser hat Lisa Köstle aber auch wieder Einheiten auf den Langlaufbrettern absolviert – eine willkommene Abwechslung für die passionierte Langläuferin. Unterstützung bekommt sie auch von der Maria-Ward-Mädchenrealschule Traunstein-Sparz. Für Wettkämpfe und Training wird sie freigestellt. Deswegen gehören auch die Schulbücher zu ihrer ständigen Begleitung. Bei der WM auf dem Nantahala River plant sie vier Starts. Im Sprint- und im Klassik-Einzelrennen sowie auch in den jeweiligen Mannschaftsrennen. Was sie in den USA genau erwartet, weiß sie noch nicht. »Da heißt es, sich überraschen zu lassen«, meint sie. »Wie es heißt, scheint die Strecke aber nicht so schwer zu sein, da kann man richtig Tempo bolzen.« SHu