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Letztes Auswärtsspiel in der Bayernliga

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Auch gegen große Gegenspieler bleibt der Blick auf den Korb gerichtet: Sebastian Kösterke (am Ball) vom TVT, hier gegen Michael Teichner (Landsberg). (Foto:Weitz)

Nach einem spielfreien Wochenende beginnt für die Bayernliga-Basketballer des Turnvereins Traunstein nun der letzte Saisonabschnitt. Vor den abschließenden beiden Heimauftritten gegen SB/DJK Rosenheim (14. März) und den ESV Staffelsee (28. März) steht für den Tabellendritten heute die letzte Auswärtspartie auf dem Programm.


Um 17 Uhr trifft man in der Landeshauptstadt auf den BC Hellenen II und will dabei die Erfolgsserie fortsetzen. Am morgigen Sonntag greifen dann die Damen wieder ins Geschehen ein. Im Gastspiel bei Schlusslicht 1860 Rosenheim (17.15 Uhr, Finsterwalder-Gymnasium) will sich die MSG TVT/SVS ihren zweiten Sieg in Folge sichern.

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Zeit zum Durchatmen hieß es für die TVT-Herren in der vergangenen Woche. Vor den letzten drei Spielen einer langen und anstrengenden Saison – bereits im vergangenen Mai war man in die Vorbereitung gestartet – hatte Trainer Markus Haindl über die Faschingstage nur lockere Einheiten angesetzt. Mit aufgeladenen Akkus und der nötigen Frische fanden sich die heimischen Bayernliga-Korbjäger dann am Dienstag wieder alle gemeinsam in der Trainingshalle ein, um sich auf die letzten Aufgaben der Spielzeit 2019/20 vorzubereiten. »In den Einheiten ging es vor allem darum, schnell wieder unseren Rhythmus zu finden«, so Haindl, der die Hellenen als »unangenehmen Gegner« bezeichnet.

Eine gute Mischung aus »Big Man« und Flügelspielern attestiert der Traunsteiner Übungsleiter dem heutigen Kontrahenten, mit dem der Turnverein in der jüngeren Vergangenheit so manche Geschichten produziert hat. Nach dem gemeinsamen Aufstieg als Meister (TVT) und Vizemeister (Hellenen) der Bezirksoberliga 2018 sicherten sich beide im Vorjahr den Klassenerhalt in der Bayernliga. Die Duelle waren dabei stets umkämpft – mit Ausnahme des Hinspiels der laufenden Saison. Nach drei Vierteln, in denen Traunstein die Gäste klar dominiert hatte, sorgten die Hellenen für einen waschechten Eklat.

Aus Unzufriedenheit über die Leistung eines Schiedsrichters, von dem sich die Münchner laut eigener Aussage auch schon in der Vergangenheit ungerecht behandelt gefühlt hatten, stellten sie ihre basketballerischen Bemühungen im Schlussabschnitt quasi komplett ein. Infolgedessen bot sich den Zuschauern in der AKG-Halle an jenem 23. November ein skurriles Bild. Bis auf Einwürfe und lustloses Dribbeln zur Mittellinie trugen die Hellenen aus Protest nichts mehr zum Spiel bei. Der TVT, der in den letzten Minuten noch verzweifelt versuchte, das zunehmend aufgebrachte Publikum zu besänftigen, gewann die Partie mit 89:34. Das heutige Rückspiel soll nach dem Wunsch aller Beteiligten nur für sportliche Schlagzeilen sorgen.

Für die Mannschaftsspielgemeinschaft der TVT-Damen mit dem SV Saaldorf wird es dann morgen Nachmittag ernst. Nach dem knappen 61:60 über den ASV Rott am vergangenen Wochenende giert das Team von Sebastian Kösterke nach dem nächsten Erfolg. Will man die Chancen auf den Klassenerhalt in der Bezirksliga am Leben erhalten, so ist ein Sieg beim Tabellenletzten TSV 1860 Rosenheim fast schon Pflicht.

In Abwesenheit der gegnerischen Topscorerin Johanna Kreuzer konnte sich die MSG in der Hinrunde deutlich mit 73:38 durchsetzen. Nach deren Wiedergenesung wird morgen allerdings mit deutlich mehr Gegenwehr gerechnet. SK

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