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Letzte Testrennen vor Sotschi absolviert

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Eisschnelllauf-Altmeisterin Claudia Pechstein zeigte sich in Inzell in bestechender Form und stellte über die 3000 Meter einen neuen Bahnrekord auf. (Foto: Wukits)

Mit einem hochkarätig besetzten Teilnehmerfeld ist in der Inzeller Max-Aicher-Arena der letzte internationale Eisschnelllauf-Testwettkampf vor Olympia über die Bühne gegangen. Die herausragende Leistung bot dabei die Berlinerin Claudia Pechstein in 4:00,92 Minuten über die 3000 Meter, was einen neuen Bahnrekord bedeutet. Die 41-Jährige ließ sogar die Niederländerin Ireen Wüst hinter sich. Die Olympia-Favoritin wurde Zweite. »Da kann man nur den Hut ziehen, was Claudia sportlich leistet«, sagte DESG-Chefbundestrainer Markus Eicher.


Ebenfalls eine starke Leistung bot der Niederländer Sven Kramer im ersten von zwei 5000-Meter-Läufen in 6:13,10 Minuten. Lokalmatador Moritz Geisreiter zog es zunächst vor, über 1500 Meter zu starten. In 1:49,31 Minuten wurde er Vierter und bleibt damit eine Option für einen Olympia-Start über diese Strecke. »Da hat er seine Chancen verbessert, entscheiden werden wir das aber vor Ort«, meinte Eicher. Am zweiten Tag der Wettkämpfe kam es zum Zweikampf zwischen Bob de Jong und Geisreiter über 5000 Meter, den der Niederländer klar für sich entschied. Mit Geisreiters Zeit von 6:31,18 Minuten zeigte sich Eicher nicht ganz zufrieden und bemerkte, da sei noch Luft nach oben. Ähnlich sah es auch der Sportler selbst.

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Gabi Hirschbichler, die ebenfalls in Sotschi starten darf, holte sich über 1000 Meter in 1:20,10 Minuten den Sieg. »Die Zeit ist noch verbesserungsfähig«, sagte der Bundestrainer zur Leistung der Inzellerin. Hirschbichler sprach von einer guten Trainingsvorbereitung mit ihrem Trainer Danny Leger und freut sich nun auf die Spiele. »Dort werde ich versuchen meine besten Rennen abzuliefern«, sagte die 29-Jährige, die über 1500 Meter (2:01,68) den neunten und über 500 Meter (39,78) den dritten Platz erreichte. Eine Schrecksekunde gab es für die in Inzell lebende Chinesin Beixing Wang. Sie stürzte und verzichtete anschließend auf weitere Starts.

Joel Dufter war derweil beim Juniorenweltcup in Innsbruck zu Gast. Er kam über 1000 Meter (1:18,25) zunächst auf den 15. Platz. Unter den Augen von Bundestrainer Markus Eicher belegte er am zweiten Tag über 1500 Meter (1:57,17) den 13. und über 500 Meter (38,01) den sechsten Platz. »Der zweite Tag war ganz ordentlich«, lobte Eicher das Inzeller Nachwuchstalent. SHu.