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Letzte Chance für Waging II

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Für den TSV Waging II mit Johannes Barmbichler (rechts), hier im Duell mit Laufens Thomas Wimmer, gibt es nur noch einen kleinen Funken Hoffnung auf einen Relegationsplatz. (Foto: Wirth)

Für den TSV Waging II könnte bereits der vorletzte Spieltag der Fußball-Kreisklasse IV den Abstieg bedeuten. Der Tabellenletzte hat 15 Punkte auf dem Konto und damit fünf weniger als der SV Ruhpolding auf Platz 13. Mit der 1:2-Niederlage gegen den TSV Fridolfing (12. Platz/24 Punkte) hat Waging die Möglichkeit verspielt, Ruhpolding zusätzlich unter Druck zu setzen. Durch Tore von Josef Pallauf (65.) und Johann Dandl (85.) war Fridolfing dabei erst spät zu den drei Punkten gekommen, das 1:2 durch Olli Schilling in der 88. Minute rettete die schwache Waginger Vorstellung nicht mehr. Am Sonntag muss Waging um 15 Uhr – alle Spiele finden zeitgleich statt – beim SC Inzell antreten (6./33). Allerdings hat Waging da nur noch die Chance auf einen Relegationsplatz, wenn Ruhpolding sein Nachholspiel heute verliert.


Dafür stehen die Zeichen allerdings nicht schlecht, schließlich empfängt der Vorletzte um 19.30 Uhr den SV Kay (3./48), bevor am Sonntag der BSC Surheim (9./27) zu Gast in Ruhpolding ist. Während Surheim aufpassen muss, kurz vor Schluss nicht auch noch in den Abstiegskampf verwickelt zu werden – drei Punkte beträgt der Abstand auf den ersten Relegationsplatz – hat der SV Kay nach dem 2:0-Sieg am Pfingstmontag über Inzell noch die Möglichkeit, den Aufstiegs-Relegationsrang zurückzuerobern und ihn am Sonntag um 15 Uhr gegen die DJK Otting (10./26) zu verteidigen.

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Den 2. Platz belegt momentan noch punktgleich mit Kay der SV Kirchanschöring II, der am Sonntag in Traunwalchen (5./37) antritt. Davor empfängt der Tabellenzweite aber schon heute um 19 Uhr den SC Inzell. Kirchanschöring-Trainer Bruno Tschoner sieht seine Mannschaft dabei nicht unter Druck: »Wir sind nach wie vor auf Kurs und haben es gegen Otting endlich geschafft, ein nicht so gutes Spiel rumzubiegen.« Nach dem »Arbeitssieg« stellt sich Bruno Tschoner nun auf die nächsten schweren Spiele ein: »Inzell ist eine spielerisch gute Mannschaft und gefährlich nach vorne. Wir müssen deshalb einen guten Start erwischen und Inzell unser Spiel aufzwingen.« Schließlich will Kirchanschöring den Relegationsplatz nicht wieder hergeben. »Dazu müssen wir konzentriert an unsere Form der letzten Spiele anknüpfen«, meint der Kirchanschöring-Trainer, der hofft, dass seine Mannschaft den Heimvorteil nutzen kann.

Für den SC Inzell geht es zwar um nichts mehr, trotzdem hat das Team im Endspurt nicht nur einen vollen Terminplan, sondern kann auch noch eine entscheidende Rolle in der Kreisklasse IV spielen: Zwar ist es Trainer Jürgen Biermaier mit seinen Spielern bei der 0:2-Niederlage in Kay nicht gelungen, die Gastgeber zu ärgern, allerdings ist die Mannschaft nun gleich dreimal gefordert und kann nicht nur Kirchanschöring das Leben schwer, sondern auch Wagings Hoffnung auf einen Relegationsplatz zunichte machen – am Sonntag tritt Waging in Inzell an. Davor ist aber schon morgen noch ein weiteres Nachholspiel angesetzt: Um 18 Uhr empfängt Inzell den TSV Berchtesgaden (4./41), der im Rennen um die Aufstiegs-Relegation nicht mehr mitspielen kann. Am Sonntag trifft Berchtesgaden dann um 15 Uhr auf den SV Laufen (7./31).

Um Tabellenplatz 11 – und damit den Klassenerhalt – kämpfen am Sonntag der TSV Fridolfing und die DJK Weildorf. Beide Mannschaften haben 24 Punkte auf dem Konto, doch während Gastgeber Fridolfing den Abstiegs-Relegationsplatz 12 belegt, liegt Weildorf momentan auf Rang 11. Mit einem Sieg wäre Weildorf also schon gerettet.

Der FC Bischofswiesen (8./30) ist am Sonntag zu Gast bei Spitzenreiter Saaldorf. Saaldorf hat die Meisterschaft zwar schon sicher, die Saison deshalb aber noch nicht abgeschlossen: Das hat der Tabellenführer am Pfingstmontag mit einem 4:0-Erfolg gegen die DJK Weildorf nochmal unterstrichen. jom

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