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Letzte Chance für den SV Surberg

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Granit Zulfaj (rechts) hat mit dem TSV Bergen noch den 3. Platz im Visier, Mathias Aicher hat den Klassenerhalt mit Weißbach so gut wie sicher. (Foto: Wirth)

Der SV Surberg steht nach nur einem Jahr in der Fußball-A-Klasse VI vor dem Abstieg. Eine letzte Chance gibt es für Schlusslicht Surberg (14. Platz/15 Punkte) am Samstag ab 17 Uhr im Heimspiel gegen die ebenfalls abstiegsgefährdete SG Schönau II (13./19), wobei der SVS auch auf fremde Hilfe angewiesen ist.


Mit einem Sieg würde die Truppe der Interimstrainer Bernd Niedworok und Andreas Schwenk noch mal Boden gutmachen. Allerdings darf dabei der BSC Surheim II in Weißbach nicht punkten. Die Königsseer werden ebenfalls um ihre letzte Chance kämpfen. Ihnen kommt zugute, dass die Bezirksliga-Truppe schon Sommerpause hat und sich das A-Klassen-Team mit Ergänzungsspielern verstärken kann.

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Spannender Kampf um den 2. Platz

Doch nicht nur am Tabellenende, auch im Kampf um den 2. Platz bleibt es spannend. Die besten Aussichten auf die Vizemeisterschaft hat der WSC Bayerisch Gmain (2./52), der morgen um 15 Uhr beim SV Saaldorf  II (5./37) antritt, während Konkurrent Weildorf (3./51) den TSV Siegsdorf II (8./30) begrüßt. Der Siegeszug des WSC erstreckt sich nun schon über neun Spiele, und Platz zwei mit der Saisonverlängerung ist das Ziel. Dabei hatte der WSC nach der Winterpause noch einen Rückstand von 13 Punkten auf die DJK Weildorf. Mit einem Durchschnitt von vier Toren pro Spiel ist die Offensive das Prunkstück von Bayerisch Gmain. Aber der SVS ist heimstark (6-3-3) und zeigte auch beim 3:0 gegen Weildorf seine Qualitäten.

Auf der Zielgeraden ist der souveräne Herbstmeister, die DJK Weildorf (3./51), ins Schlingern geraten. Die Elf von Stefan Egger steht nun erstmals in dieser Saison nicht auf Platz eins oder zwei. Die DJK musste den WSC Bayerisch Gmain vorbeiziehen lassen. Zum letzten Heimspiel begrüßen die Gelb-Blauen am Samstag um 15 Uhr den TSV Siegsdorf II (8./30), der sich auch im zweiten A-Klassen-Jahr den Ligaerhalt relativ früh gesichert hat. Nun will Weildorf auch im letzten Heimspiel der Saison voll punkten, um sich die Option für den Vizemeistertitel offen zu halten.

Seine Meisterkür startet der SC Vachendorf (61), der den ESV Freilassing II (6./33) zu Gast hat. »Es ist vollbracht – mit einem deutlichen 4:0-Sieg bei der Kreisligareserve des BSC Surheim haben wir vorzeitig den direkten Wiederaufstieg in die Kreisklasse geschafft«, frohlockt Pressesprecher Thomas Loreck. Die beiden letzten Spiele will die Mannschaft von Martin Meier nutzen, um etwas Ungewöhnliches zu schaffen: Der SCV steht bei elf Rückrundensiegen und will die Serie auf eine ganze Halbserie ausbauen. Die »Eisenbahner« wollen sich dagegen noch auf Platz fünf zurückkämpfen. Für Trainer Veselko Safunzic wäre es noch ein versöhnlicher Abschluss. Im Übrigen spielt er mit dem Abschiedsgedanken. »Da ist aber das letzte Wort noch nicht gesprochen«, so der Trainer.

Um die »goldene Ananas« geht es morgen ab 15 Uhr zwischen dem TSV Übersee (7./32) und dem SV Ruhpolding (9./26). Beide haben in der Frühjahrsrunde große Probleme, Übersee stürzte punktemäßig sogar weit ab: 21 Zählern aus der Vorrunde stehen neun der Rückrunde gegenüber.

Ruhpolding zeigt sein Potenzial

Gar nur auf sieben Punkte hat es im gleichen Zeitraum der SV Ruhpolding gebracht, der in der Vorwoche im Nachholspiel gegen den heutigen Gegner (7:0) und den SV Surberg (6:1) zwei deutliche Siege einfuhr. »Wir haben einmal mehr bewiesen, welches Potenzial in der Mannschaft steckt, wenn das gesamte Personal zur Verfügung steht«, sagt SVR-Pressesprecher Thomas Plenk. »Zudem haben wir unsere Heimstärke in dieser Saison untermauert.« Allerdings läuft es auswärts nicht, nur vier mickrige Pünktchen stehen auf der Habenseite.

Den Klassenerhalt hat nach einer famosen Rückrunde der Aufsteiger SC Weißbach (11./24) so gut wie sicher. Die Elf von Andi Rieder brachte es bis dato auf 13 Rückrundenpunkte, zwei mehr als in der Hinserie. Nun sollte am Samstag ab 15 Uhr gegen den Mitaufsteiger BSC Surheim II (12./20) das Ticket für eine weitere A-Klassen-Saison gelöst werden. Aber der BSC braucht die Punkte auch dringend, weil ihm die SG Schönau II (19) und der Laternenträger SV Surberg (15) im Nacken sitzen.

Der TSV Bergen (4./48) könnte auch noch Nutznießer der Weildorfer-Schwächeperiode werden und schielt noch auf den 3. Platz. »Mehr war heuer nicht drin«, meint TSV-Trainer Herbert Bischof. »Dafür ist das Spitzenduo zu stark.« Wobei er mit Weildorf schon noch gerechnet hat. Gegner ist morgen um 17 Uhr der TSV Teisendorf II (10./25), der einen Sechs-Punkte-Vorsprung auf den Abstiegsplatz hat und somit sicher ist. td

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