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Lena Vogl kürt starke Mannschaftsleistung

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Gut in Fahrt: Lena Vogl (vorne links, blaues Trikot, blauer Helm) und das Feld auf der Autobahn in Berlin. (Foto: Hofer)

Das war stark: Unter knapp 100 Radrennfahrerinnen bei der Fixed-Gear-Weltmeisterschaft in Berlin erreichte Lena Vogl den sensationellen sechsten Rang. »Ohne die anderen Mädels aus unserem Team wäre diese super Platzierung allerdings nicht möglich gewesen«, weiß die junge Tachertingerin und lobte damit vor allem die gute Arbeit des gesamten Teams – denn im Radsport geht es eben auch darum, als Mannschaft zu funktionieren und anfangs das Tempo von den Kolleginnen machen zu lassen, um sich selbst die Kräfte zu sparen.


Diese Aufgabe übernahmen die Berlinerin Marion Dziwnik und Team-Mitgründerin Sofie Mangertseder. Dadurch landete in Sabina Ossyra am Ende sogar noch eine zweite Teilnehmerin der Maloja Pushbikers unter den Top Ten.

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»Ein Fixed-Rennen zu fahren ist nichts für schwache Nerven«, beschreibt Lena Vogl den Rennmodus, in dem man keine Bremsen am Rad und nur einen starren Gang hat, denn somit sind kleine Rempler und harte Positionskämpfe vor allem in Kurveneinfahrten vorprogrammiert. Dass man die »Fixie«-Weltmeisterschaft allerdings nicht mit einer Straßen-Weltmeisterschaft gleichsetzen kann, weiß die Tachertinger Radsportlerin selbstverständlich auch. Dennoch ist ihr Ergebnis eindeutig ein Schritt in die richtige Richtung und ein toller Erfolg für das noch junge Team der Maloja Pushbikers Fem. Neben der Weltmeisterschaft unternahm das fünfköpfige Damenteam auch einen Trip nach Belgien und Holland. Dort wurde auch erfolgreich an Rennen teilgenommen. Ein zweiter und dritter Platz waren die Ergebnisse harter Arbeit, verknüpft mit einer gemeinsamen Wochenendreise.

Im Juli steht dann mit dem Red Hook Crit in London der nächste Höhepunkt auf dem Programm. Nachdem man schon vor wenigen Wochen in Brooklyn an der Rennserie teilgenommen und einige spannende Tage erlebt hatte, ist die Vorfreude auf das Rennen in London natürlich groß. Nebenbei gilt es, den guten 16. Platz von Lena Vogl, wenn möglich, in London noch einmal zu verbessern – auch wenn vor allem die gemeinsame Erfahrung und Faszination für den Radsport im Vordergrund und nicht die reinen Ergebnisse stehen sollen. phm

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