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Leistungssteigerung in Assen

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Ihre bislang besten Saisonergebnisse verbuchten Günther Bauer (Schleching) und Stefan Pletschacher (Ruhpolding) beim Eisspeedway-Grand-Prix in Assen.


Denn in den Niederlanden holte Bauer an beiden Tagen je sechs Punkte (seine bisherige Bestleistung waren vier Zähler pro Tag) und verfehlte als Zehnter am ersten Tag im GP V nur um einen Zähler den Einzug ins Halbfinale, am zweiten Tag (GP VI) als Neunter um zwei Zähler.

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Der für den MSC Ruhpolding fahrende Pletschacher (bisher mit vier Zählern je GP-Ort insgesamt) kam am Samstag zwar nur auf zwei Zähler, am Sonntag aber verbuchte er vier Punkte.

An der Spitze rückte Dimitry Koltakow (Russland) seinem Landsmann Daniil Iwanow in der Gesamtwertung etwas näher. Koltakow holte am ersten Tag mit dem Punktemaximum aus den Vorläufen (15), dem Sieg im Halbfinale und im Finale (je 3) insgesamt 21 Zähler, Iwanow kam »nur« auf Rang 17. Am zweiten Tag holten die beiden Titelanwärter je 20 Zähler, selbst ihr drittplatzierter Landsmann Dimitri Khomisewitsch sollte das Spitzenduo nicht mehr gefährden können.

Stark präsentierte sich auch wieder der Saalfeldener Franz Zorn, der an beiden Tagen als bester Westeuropäer Fünfter wurde. Sehr gut lief es im Grand Prix V für den Polen Grzegorz Knapp (7.), der sogar das Halbfinale erreichte. Tags darauf gelang dies dem Tschechen Jan Klatovsky, der im weiteren Saisonverlauf den verletzten Finnen Antti Aakko ersetzt, sowie dem Österreicher Harald Simon.

Ihre Leistungssteigerung wollen nun Bauer und Pletschacher am kommenden Wochenende in Inzell beim Grand Prix VII und VIII unter Beweis stellen – vielleicht gelingt ja vor heimischer Kulisse ein noch besseres Ergebnis.

Bauer-Porträt heute im TV

Zur Einstimmung auf Inzell sollten die heimischen Fans am heutigen Dienstag (18.30 Uhr) das Bayerische Fernsehen einschalten: Da bringt der Bayerische Rundfunk in der »Abendschau« ein Porträt von Günther Bauer.

Der WM-Gesamtstand: 1. Daniil Iwanow 118 Punkte, 2. Dimitri Koltakow 115, 3. Dimitri Khomisewitsch 93, 4. Witali Khomisewitsch 73, 5. Pawel Tschajka (alle Russland) 68, 6. Franz Zorn (Saalfelden) 60, 7. Harald Simon (Pfaffenschlag) 49, 8. Eduard Krysow (Russland) 45, 9. Stefan Svensson (Schweden) 38, 10. Günther Bauer (Schleching) 27, 11. Grzegorz Knapp (Polen) 24, 12. Sergej Karatschintsew (Russland) 18, 13. Robert Henderson (Schweden), 14. Sergej Makarow (Russland) je 16, 15. Jan Klatovsky (Tschechien) 15, 16. Stefan Pletschacher (Ruhpolding) 14, 17, Antti Aakko (Finnland) 11, 18. Rene Stellingwerf (Niederlande) 10. who