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Langstreckenteam auf Rang zwei

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Georg Niederberger (links) und das Langstreckenteam mischten am Nürburgring wieder an der Spitze mit.

Nach zwei Läufen mit Unfällen – einmal durch Reifenschaden, einmal durch den Fahrfehler eines Gastfahrers – konnten die Stammfahrer Georg Niederberger und Wolfgang Stefan des Langstreckenteams des AC Inzell und RAC Bad Reichenhall nun bei der VLN-Meisterschaft am Nürburgring wieder in der Spitze mitmischen.


Für beide Fahrer ist das Auto noch ungewohnt. Doch bereits im Zeittraining stellten sie ihren Scirocco mit der sehr schnellen Rundenzeit von 8:58 Minuten auf den zweiten Platz in der Startaufstellung. Den Versuch, noch mehr herauszuholen, ließ man aufgrund des Pechs in den vergangenen Rennen fallen.

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Bei trockenem Wetter startete Georg Niederberger sicher und versuchte, Kollisionen zu vermeiden. Allerdings sahen die Verfolger dadurch ihre Chancen. Fünf Runden lang machten zwei Verfolger extremen Druck, sodass die Fahrzeuge auf den Rängen zwei, drei und vier in der Klasse jeweils innerhalb einer Sekunde an Teamchef Hubert Niederberger an der Boxenmauer vorbeifuhren.

Erst nach einem Fehler der Verfolger beim Überrunden konnte sich Georg Niederberger absetzen. Nach acht Rennrunden übergab er das Auto, auf Platz zwei in der Klasse und dem 22. Rang im Gesamtfeld liegend, an Wolfgang Stefan, der mit Regenschauern zu kämpfen hatte.

Trotz der schwierigen Bedingungen fuhr Stefan einen respektablen Vorsprung von eineinhalb Minuten heraus und näherte sich bereits dem Führenden in der Klasse. Das gesamte Team – technisch betreut vom Konstrukteur des Autos, Andreas Lautner – freute sich riesig, endlich wieder einmal das Ende eines Rennens auf dem Podest erreicht zu haben.

Allerdings starb Wolf Sylvester, Meister der VNL-Langstreckenmeisterschaft 2006 und 2010, bei diesem Rennen an Herzversagen. Die Freude aller Teilnehmer über das Erreichte hielt sich entsprechend in Grenzen. vm

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