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Lange Pause nach schwerem Sturz

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Da war noch alles gut: Markus Reiterberger zeigte in Misano beeindruckende Fahrten, ehe ihn im zweiten Rennen ein böser Sturz ereilte. Doch immerhin: Er muss trotz seiner Verletzungen nicht mit bleibenden Schäden rechnen. (Foto: Althea)

Für Motorradrennfahrer Markus Reiterberger brachten die Rennen im Rahmen der Superbike-Weltmeisterschaft in Misano (Italien) erst einen Spitzenplatz, dann einen bösen Sturz. Gleich zu Beginn des zweiten Laufes fuhr er auf einen Konkurrenten auf und wurde durch die Luft geschleudert.


Der BMW-Pilot zog sich beim »Heimspiel« seines italienischen Teams BMW Althea einen Kompressionsbruch am untersten Teil der Brustwirbelsäule zu, gab aber schon am gestrigen Dienstag Entwarnung: »Das wird zu hundert Prozent wieder gut.« Allerdings: Die Heilung erfordert auch einiges an Geduld. Gut eine Woche lang muss der 22-Jährige nur liegen, kann dann mit einem Korsett aufstehen. Insgesamt »kann ich in den ersten vier Wochen praktisch nichts machen, danach erst wieder mit dem Training beginnen.«

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Daher verpasst er das Rennen in Laguna Seca (USA/8. bis 10. Juli), doch danach ist in der WM Sommerpause. Bis zur nächsten Runde am 16. bis 18. September auf dem heimischen Lausitzring »müsste es passen, da bin ich wieder fit«, verspricht er seinen Fans.

Einen ausführlichen Bericht über Reiterberges Rennen in Misano lesen Sie in der Mittwochsausgabe des Traunsteiner Tagblatts. who