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Landesligist Kastl »klarer Favorit«

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Hochkarätiger Hallenfußball ist am morgigen Dreikönigstag in der Traunreuter TuS-Halle garantiert, wenn ab 13 Uhr die Kreismeisterschaft des Kreises Inn/Salzach im Futsal auf dem Programm steht. Die Halbfinals beginnen ab 15 Uhr, die Platzierungsspiele ab 15.36 Uhr – wobei das Finale um 16.12 Uhr auf dem Programm steht.


Zu den Favoriten gehört neben den beiden Landesligisten TSV Kastl (Titelverteidiger) und SB/DJK Rosenheim auch Ausrichter und Kreisligist TuS Traunreut. Der TuS hatte es im Vorjahr – als Nachrücker für den SV Erlbach, der verzichtete – bis zur »Oberbayerischen« in Manching geschafft. Dort scheiterten die Grün-Weißen als Vorrunden-Dritter, während sich die Kastler erst im Semifinale dem Türkischen SV Ingolstadt nach Strafstoßentscheid geschlagen geben mussten.

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Zwei Kreisklassisten hoffen auf Überraschung

Eher in die Rolle der Außenseiter schlüpfen in Traunreut der SV Bruckmühl (Kreisliga) sowie die beiden Kreisklassen-Vertreter TV Altötting und TSV Berchtesgaden. Doch auch diesen Teams ist selbstverständlich die eine oder andere Überraschung zuzutrauen, auch wenn TuS-Abteilungsleiter Markus Tesche »die Kastler als klaren Favoriten« betrachtet, »die haben mir letztes Jahr in Kolbermoor und dann auch bei der 'Oberbayerischen' wirklich imponiert.«

Allerdings wurden sie bei der Gruppe-Inn-Meisterschaft im Januar 2016 in Burgkirchen vom TV Altötting geknackt – die Wallfahrtsstädter feierten damals im Finale einen 2:0-Sieg. Die anderen beiden Endspiele in den Qualifikations-Turnieren des Kreises Inn/Salzach entschieden Bruckmühl (1:0 im Auerbräu-Cup in Kolbermoor gegen den SBR) und Traunreut (3:2 im Raiffeisen-Pokal in Mitterfelden gegen Berchtesgaden) für sich.

Die Bruckmühler Mannschaft von Trainer Georg Mühlhamer – die morgen in der Vorrundengruppe II auf Berchtesgaden und Kastl trifft – fühlt sich beim Futsal etwas wohler als beim Hallenfußball. Während man dort beim Sparkassenpokal in Rosenheim in der Vorrunde ausgeschieden ist, hat man bei der Chiem-Gruppenmeisterschaft souverän das Finalturnier erreicht und kann somit den im Vorjahr errungenen Titel wiederholen.

Von der Spielklasse her gehört der SB/DJK Rosenheim als Landesligist sicherlich zum Favoritenkreis, allerdings wird der SBR mit einer gemischten Truppe auflaufen. Trainer Harry Mayer (der Priener Aufstiegstrainer aus dem Vorjahr wurde kürzlich 34 Jahre alt) wird viele junge Spieler in seinem Aufgebot haben. Diese weisen allerdings auch schon einiges an Futsal-Erfahrung auf, sodass man sich den Halbfinaleinzug vorgenommen hat. »Das sollte unser Minimalziel sein«, so Mayer, der mit dem Sportbund auch in der Chiem-Gruppenmeisterschaft im Finalturnier steht.

»Das Halbfinale ist auch unser Minimalziel«, betont Tesche, dessen TuS-Kicker in Gruppe I gleich mal um 13 Uhr das Eröffnungsspiel gegen Altötting absolvieren – und in ihrer Staffel außerdem noch auf den SBR treffen. »Wir haben zehn Mann aufgeboten: acht Feldspieler, einen Keeper (Sergiu Nuta, d. Red.) und einen Ersatzspieler. Außer Dominik Schneider fehlt bei uns eigentlich kein sogenannter Hallenexperte«, erklärt der Traunreuter Spartenboss. Er hofft natürlich darauf, dass die Truppe um Kapitän Michael Müller und Super-Techniker Ersel Aydinalp das »sicher sehr zahlreich erscheinende Publikum« mit feinem Futsal und guten Resultaten verwöhnen kann.

TSV Kastl bietet starken Kader auf

Das wollen natürlich auch die Kastler Landesliga-Kicker tun, die nichts dem Zufall überlassen möchten. Das betont auch TSV-Abteilungsleiter Thomas Genz: »Wir fahren mit einem Kader nach Traunreut, der nur aus Spielern der Ersten Mannschaft besteht. Schließlich geht es ja um die Qualifikation für die Oberbayerische Meisterschaft. Deshalb liegt auf diesem Turnier unser Hauptaugenmerk.«

Tags darauf treten die Kastler beim Hofbauer-Cup in Simbach an, am Sonntag folgt dann zum Abschluss des »Marathon-Wochenendes« die Vorrunde beim Trostberger Traditionsturnier. Dort könnten sie dann übrigens zum zweiten Mal binnen drei Tagen auf den TuS Traunreut treffen. Nämlich dann, falls es dieses Duell auch morgen im Halbfinale oder Platzierungsspiel geben sollte.

Eines steht also fest: Die Zuschauer dürfen sich morgen auf eine packende Konkurrenz freuen. Turnierleiter Bernd Schulz (Großkarolinenfeld): »Das Niveau wird sicher wieder ansprechend sein – ich bin gespannt, wer dann letztlich zur 'Oberbayerischen' fährt.« cs