weather-image

Läuft’s diesmal auch auswärts besser?

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Er ist Teil der Offensive des SBC Traunstein, die von Peter Mallmann ein Sonderlob erhielt: Max Probst. (Foto: Weitz)

Zum letzten Auswärtsspiel im Jahr 2013 gastiert der SB Chiemgau Traunstein am heutigen Samstag um 14.30 Uhr beim VfL Waldkraiburg. Zum Abschluss dieses Kalenderjahres steht für die Crew von Trainer Franz Gruber dann noch die Heimvorstellung gegen den FC Töging auf dem Plan der Fußball-Bezirksliga Ost (Samstag, 16. November, 15 Uhr).


»Wir wollen aus diesen beiden Spielen sechs Punkte holen«, redet SBC-Pressesprecher Peter Mallmann Klartext. Während es für Maxi Probst, Dominik Waritschlager und Co. in den Heimspielen prächtig, ja sogar überragend lief (7-1-0/tolle 28:8 Tore), ist die Auswärtsbilanz der Traunsteiner Kicker (3-2-4/21:22 Tore) stark verbesserungswürdig.

Anzeige

»Wenn wir exakt wüssten, woran das liegt, würden wir es natürlich abstellen. Aber in der einen oder anderen Auswärtspartie hat uns halt auch das nötige Quäntchen Glück gefehlt – zum Beispiel beim 2:2 im letzten Auswärtsspiel in Ottobrunn«, meint Mallmann in Anspielung auf die Tatsache, dass dort in den Schlussminuten ein 2:0-Vorsprung in den Sand gesetzt wurde.

»So etwas darf einer Spitzenmannschaft nicht passieren«, übt der SBC-Pressesprecher Kritik, »ich hoffe, dass unsere Jungs daraus gelernt haben.«

In personeller Hinsicht dürfte es laut Mallmann keine Änderungen im Vergleich zum 5:1-Sieg gegen den ESV Freilassing geben. Dieses Derby habe einerseits gezeigt, dass längst nicht alles Gold ist, was glänzt, »andererseits sind wir natürlich mit unserer Offensive sehr zufrieden. Fünf Tore musst du aus diesen Chancen auch erst mal machen«, lobt Mallmann die »Entschlossenheit und Konsequenz im Abschluss.«

Von der Chancenverwertung war übrigens auch der frühere Traunsteiner ESV- und FC-Trainer Stefan Hafner sehr angetan, der die Begegnung gemeinsam mit dem Sportlichen Leiter Manfred Wudy begutachtete. »Der SBC hat auf alle Fälle einen sehr guten Weg eingeschlagen«, meinte der ehemalige Junioren-Nationalspieler, der aber den Fusionsclub auch für eine »spielerisch enttäuschende erste Halbzeit« gegen den ESV kritisierte. Insofern gebe es schon noch ein paar Probleme, sagte Hafner völlig zu Recht.

Im Lager des gastgebenden VfL zeigt man durchaus Respekt vor dem SBC, auch wenn das Hinspiel nur denkbar knapp (1:2) verloren wurde. »Die Traunsteiner haben sich gefunden und sind zu einem Top-Team gereift. In meinen Augen zählen sie zu den ganz heißen Aufstiegskandidaten«, meint VfL-Pressesprecher Dirk Gümpel. Bei den Gästen kann sich der gesperrte Spielertrainer Markus Gibis ganz auf die Betreuung seiner Elf konzentrieren.

In der Abschlussbesprechung forderte er: »Ich will eine andere Mannschaft sehen als zuletzt bei der 1:3-Niederlage in Aschau. Wir müssen uns um 180 Grad drehen und wieder kämpfen!« Größere Variationsmöglichkeiten hat Gibis nicht, denn Dennis Brandwirth fehlt, und in Matti Szczuka und Martin Traunsberger sind zwei Akteure angeschlagen. »Ihr Einsatz ist sehr fraglich«, so Gümpel. cs

Mehr aus Traunstein
Mehr aus Traunstein
Einstellungen