weather-image

Kühn rechnet sich im WM-Sprint etwas aus

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Auch der Tüßlinger Johannes Kühn, der für den WSV Reit im Winkl startet und am Stützpunkt Ruhpolding trainiert, ist bei der Biathlon-WM in Antholz dabei und will dort unbedingt auch eine Platzierung unter den Top 10 einfahren. Foto: dpa

Die deutschen Biathleten sind mittlerweile in Antholz angekommen. Die vergangenen Tage bereiteten sich Johannes Kühn und Co. noch in Ridnaun auf die bevorstehende WM vor. Der 28-jährige Tüßlinger, der für den WSV Reit im Winkl startet und am Stützpunkt Ruhpolding trainiert, freut sich auf die bevorstehenden Wettkämpfe in Südtirol. Was sich Johannes Kühn, der in dieser Saison schon mit einigen starken Ergebnissen aufhorchen ließ, für die WM-Wettkämpfe vorgenommen hat und wo er sich am meisten Chancen auf eine Top-Platzierung ausrechnet, verrät er im Interview mit unserer Sportredaktion.


Hallo Herr Kühn, die Biathlon-WM in Antholz steht kurz bevor, welche Ziele haben Sie sich dafür gesetzt?

Anzeige

Ich habe mir keine konkreten Platzierungen zum Ziel gesetzt. Mein Ziel ist es, möglichst gute Rennen zu machen beziehungsweise an dem jeweiligen Tag das Maximum meiner Leistung abzurufen. Zu was das dann reichen wird, werden wir sehen. Wichtig ist für mich, erstmal gute Rennen zu machen. Aber eine Platzierung unter den Top 10 wäre natürlich schön!

Wie ist die WM-Vorbereitung für Sie denn gelaufen?

Die Vorbereitung lief soweit gut. Wir hatten in Ridnaun gutes Wetter und gute Bedingungen. Wir konnten nochmals in Ruhe trainieren.

Worauf haben Sie im Training zuletzt Ihren Fokus gelegt?

Für mich war es nochmals ein ganz normaler Trainingsblock. Nach den vielen Rennen zuvor und den doch anstrengenden Heimweltcups in Oberhof und Ruhpolding war es wichtig, hier nochmals ein paar Trainingstage einzulegen. Einen besonderen Fokus gab es hier allerdings nicht.

Wo rechnen Sie sich bei der WM am ehesten Chancen aus?

Das ist schwer zu sagen! Für ein gutes Ergebnis muss ziemlich viel zusammenpassen, aber ich denke mal im Sprint.

Was trauen Sie Ihrem deutschen Team in Antholz zu?

Es kommt sicher ein bisschen darauf an, ob es läuft oder nicht. Man braucht auch immer ein wenig Glück. Aber im Männer-Bereich haben wir gerade mit Arnd und Benni zwei sehr gute Athleten, die immer um die Medaillen kämpfen können. Und in der Staffel sollte auch was drin sein!

Und wie zufrieden sind Sie den eigentlich bisher mit Ihrer Saison?

Es lief natürlich nicht alles perfekt, aber in der Summe doch deutlich besser als in den letzten Jahren, somit bin ich zufrieden. Aber die Saison ist ja auch noch nicht rum, mal sehen…

Wir wünschen Ihnen und der deutschen Mannschaft viel Glück für die Biathlon-Weltmeisterschaft in Antholz! Stephanie Brenninger