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Kostner baut seine Startelf um

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Er ist für den SV Kirchanschöring heute wieder im Einsatz: Özgur Kart (links), hier gegen Manuel Wiedemann (Sonthofen). (Foto: Butzhammer)

Eines von mindestens noch drei »Endspielen« steht für die Bayernliga-Fußballer des SV Kirchanschöring am heutigen Samstag (Anstoß: 16 Uhr) im mittelfränkischen Kornburg auf dem Plan: Beim dortigen TSV möchten die Schützlinge von Trainer Michael Kostner ihre Mini-Serie (zwei Partien ungeschlagen) ausdehnen. Sie hoffen darauf, den achten Saisonsieg zu landen.


So leicht wie im Hinspiel (4:0) dürfte die Aufgabe jedoch nicht werden, denn der Coach der Gelb-Schwarzen muss seine Startelf im Vergleich zum beachtlichen 0:0 vom Mittwochabend beim TSV Dachau umbauen. Florian Hofmann (muskuläre Probleme) wird höchstwahrscheinlich nicht auflaufen. »Wir werden bei ihm auch kein Risiko eingehen«, sagt Kostner, »dann stehen die Chancen, dass er in Pullach und Wolfratshausen dabei ist, sicher ganz gut. Und nächste Woche sind wir ja erst einmal spielfrei.«

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Auch Kapitän Albert Eder und der Ex-Kayer Tobias Stöger mussten in Dachau vorzeitig die Segel streichen – bei beiden geht der SVK-Cheftrainer jedoch davon aus, dass sie in Kornburg im Kader stehen. Wer im Detail in der Startelf steht, wollte Kostner nach dem Abschlusstraining am Donnerstagabend noch nicht verraten, nur so viel: »'Ötzi' Kart und Max Vogl, die in Dachau gefehlt haben, werden auf alle Fälle auflaufen.« Der 49-jährige Ex-Profi auf der SVK-Kommandobrücke lässt also auf der Zielgeraden dieser Mammutsaison rotieren, um mit den Kräften wenigsten einigermaßen hauszuhalten.

Auch wenn die Kornburger mit der Roten Laterne des Tabellenletzten einlaufen, gibt es keinerlei Grund, die Crew von Adrian Milano zu unterschätzen. Zuletzt feierten die Mittelfranken drei Siege in Folge (3:2 gegen Holzkirchen, 1:0 gegen Neumarkt und 3:1 in Vilzing) – und das, obwohl es zuvor ein 0:6-Debakel beim TSV 1860 München II gesetzt hatte.

Da die Kornburger zwei Spiele weniger absolviert haben als der SVK – und eine Partie weniger als der SB Chiemgau Traunstein – müssen auch die beiden heimischen Vereine noch höllisch aufpassen, um in der Endabrechnung nicht auf einem Direktabstiegsplatz zu landen. Umso wichtiger wäre es für die Kostner-Elf, heute dreifach anzuschreiben. Das sieht auch der Trainer so: Auf ein Remis will er sich gar nicht erst einlassen, er setzt voll auf Sieg. Der große Reisebus fährt heute um 9.45 Uhr in Kichanschöring ab (Treffpunkt: 9.30 Uhr), für Fans besteht zu diesem »überlebenswichtigen« Spiel Mitfahrgelegenheit. cs

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