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Kornblum pfeift nun im Profibereich

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Florian Kornblum (links) ist das Aushängeschild der Ruperti-Schiedsrichter – ganz zur Freude von Gruppenobmann Reinhold Austermayer. (Foto: Donhauser)

Florian Kornblum vom TSV Chieming ist als Fußball-Schiedsrichter in den Profibereich vorgestoßen. Er hat als absolut Bester in der Regionalliga den Aufstieg in die III. Liga als Unparteiischer geschafft. Zudem ist der 29-Jährige als Assistent in der II. Fußball-Bundesliga im Einsatz. Kornblum hat das geschafft, was nur wenigen gelingt: Er pfeift nun im gut bezahlten Bereich.


»Für unsere Gruppe ist das eine tolle Sache«, sagt RupertiGruppen-Obmann Reinhold Austermayer (Tittmoning). »Er ist unser absolutes Aushängeschild.« Austermayer verkündete den Aufstieg Kornblums im Rahmen des Juni-Pflichtlehrabends, der im Gasthaus Jobst in Rettenbach durchgeführt wurde.

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Kornblum machte seine ersten Schritte als Schiedsrichter – wie jeder andere auch – im unterklassigen Fußball im Kreis Inn/Salzach, ehe sein rasanter Aufstieg in die bedeutenden Fußball-Arenen Deutschlands begann. »Die abgelaufene Regionalliga-Saison ist wirklich sehr gut gelaufen, ich konnte diese nach drei Jahren mit 33 Spielen als Erstplatzierter abschließen und bin dadurch in den Schiedsrichter-Elitebereich aufgestiegen«, sagt der Chieminger, der in München arbeitet. »Ich freue mich nach 13 Jahren auf die neue Herausforderung. Die III. Liga ist attraktiv wie nie zu vor. Klangvolle Vereine wie Dresden, Cottbus, Rostock, Kiel oder Osnabrück sind dort vertreten.« Die Liga ist ihm nicht fremd, schließlich ist Kornblum schon seit 2012 als Assistent dort tätig, nun darf er die Spiele selbst leiten.

»Aber das ist nicht alles, wir haben insgesamt ein tolles Ergebnis in den Qualifikationen«, freut sich Austermayer. In der Landesliga hat sich Sigi Straßhofer (TuS Traunreut) etabliert. Zu ihm stößt Dorian Felten (TSV Stein/St. Georgen), der als Bezirksliga-Bester den Aufstieg geschafft hat. Im Bezirk sind fünf Unparteiische aus dem Ruperti-Kreis mit dabei: Michael Haunerdinger (SV Laufen), Peter Reitmeier (TSV Tengling), Andi Klinger (SV Leobendorf), Patrick Schönherr (ASV Piding) und Patrick Gramsamer (TSV Tittmoning).

Mit 13 Schiedsrichtern gehen die Schiris in die Kreisliga: Unter Beobachtung pfeifen Michael Alt (SV Seeon), Philipp Mix (TSV Stein/St. Georgen), Christopher-Robin Laufke (FC Traunreut), Daniel Brüderl, Marcel Kutz (beide TSV Bad Reichenhall) und Simon Friebel (ASV Piding). Sieben Mann sind ohne Beobachtung im Einsatz: Tobias Dürnberger (TSV Petting), Christian Greim (SV Oberteisendorf), Hubert Hobmaier (DJK Kammer), Markus Putze (DJK Nußdorf), Sebastian Fial (SV Kirchanschöring) und Michael Stöhr (FC Reit im Winkl).

Die gute Gruppenarbeit zahlt sich bei den Ruperti-Schiris aus, die mit ihren Top-Platzierungen aufwarten. Im letzten Lehrabend vor der Sommerpause erläuterte Lehrwart Heinz Hofstetter (Teisendorf) noch die mentalen Stärken, die Kommunikation und die Körpersprache im Spiel. Reinhold Austermayer gab die Eckdaten der nächsten Termine bekannt und ehrte die langjährigen Schiedsrichter Georg Mitterpleininger (SBC Traunstein) und Manuel Döring vom SV Oberteisendorf. td

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