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Kommt die Mölzl-Elf ans Maximum heran?

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Josef Höller (links, hier im Duell mit dem Hankofener Fabian Burmberger) hofft, dass der SV Kirchanschöring im morgigen Heimspiel die nächsten Punkte einfährt. (Foto: Butzhammer)

Vom Tabellensiebten TSV Landsberg (39 Punkte) bis zum Vorletzten TSV Schwabmünchen (30) reicht die Zone der Abstiegskandidaten der Fußball-Bayernliga Süd – Schlusslicht SpVgg Ruhmannsfelden (7) ist eh nicht mehr zu retten. Auch der SV Kirchanschöring (33) befindet sich als Elfter des 18er-Feldes in diesem gefährdeten Bereich, obwohl er für seine Verhältnisse eine tolle Saison spielt und »gefühlt« sogar ein Mittelfeld-Team ist. Umso wichtiger wäre es für die Gelb-Schwarzen, das morgige 15-Uhr-Heimspiel gegen Landsberg für sich zu entscheiden. Man könnte drei Zähler einsacken, die am Saisonende wohl Gold wert wären.


Positiv für den SVK ist auf alle Fälle schon mal das Mittwochs-Ergebnis aus der Bayernliga-Nachholpartie: Da der SV Heimstetten die DJK Vilzing mit 2:0 besiegte, bleiben die Kicker aus Cham nur einen Zähler vor den Mölzl-Schützlingen – und somit fast genauso bedroht wie »Anschöring«. Und jede Mannschaft, die den Keller nicht von heute auf morgen verlässt, stellt natürlich einen angenehmen Nebenaspekt dar für die Elf um Kapitän Albert Eder und den »Bayern-Treffer des Monats«-Kandidaten Yunus Karayün.

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Noch keinen Punkt gegen den TSV Landsberg

Blickt man auf die Duelle mit den Lechstädtern, so gibt es für den SVK erheblichen Nachholbedarf, denn: In den bisherigen drei Spielen in der Landesliga Süd und Bayernliga Süd konnte der SVK noch keinen einzigen Punkt ergattern – gleich dreimal siegten die Landsberger, die ja vom Ex-Burghauer Sven Kresin trainiert werden.

Landsberg spielt eine schwache Rückrunde

Eines fällt dennoch auf: Der TSV spielt eine schwache Rückrunde (Bilanz: 2-4-4), während die »Anschöringer« in ihren bisherigen neun Spielen der zweiten Saisonhälfte (3-3-3) eine ausgeglichene Statistik aufweisen. Der aktuelle Trend könnte also durchaus für die Hausherren sprechen, zumal die Landsberger zuletzt eine schmerzliche 0:2-Heimniederlage gegen die SpVgg Hankofen-Hailing »schlucken« mussten.

Trainer Patrick Mölzl (selbst nach wie vor nicht einsatzbereit) muss zwar die verletzten Akteure Christian Jung und Christian Heinrich sowie den verhinderten Thaddäus Jell ersetzen, doch auch so kann er eine starke Aufstellung auf den Rasen des Stadions an der Laufener Straße schicken. Die jüngste Niederlage in Unterföhring (0:3) ist abgehakt, auch wenn es in der Bayernliga nur einmal eine deftigere Schlappe gab (0:5 in Sonthofen), die Blicke des gesamten Teams und Umfelds sind hoch konzentriert auf das Heimspiel gegen Landsberg gerichtet, das wieder zu einem imposanten »Zuschauer-Festival« werden soll.

Ex-Profi Mölzl macht sich nichts vor. Er wusste, dass es in Unterföhring »sehr, sehr schwer werden« würde. Für morgen Nachmittag verspricht er: »Wir werden alles versuchen, um wieder an unser Leistungsmaximum heranzukommen.« cs