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Komander und Lorenz Dorfschützenkönige

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Die Schützenkönige des Dorfschießens in Inzell haben gut lachen. Den Titel holte sich bei den Erwachsenen Michi Lorenz (links) mit einem 3,6-Teiler. Gesamtsieger mit einem sensationellen 1,2-Teiler wurde der Jugendliche Dominik Komander (Mitte), der sich somit natürlich auch den Titel des Jungschützenkönigs sicherte. Schützenmeister Gebhard Mayer gratulierte und freute sich mit den treffsicheren Schützen. (Foto: Wegscheider)

Das Inzeller Dorfschießen wurde in diesem Jahr sehr gut angenommen und fand Gefallen bei den Bürgern. Mit insgesamt 722 Nennungen gab es so viele wie noch nie, was neuen Teilnehmerrekord bedeutete (im Vorjahr 605). Schützenmeister Gebhard Mayer war mit der Beteiligung beim 33. Inzeller Dorfschießen natürlich sehr zufrieden. Den Titel holte sich bei den Erwachsenen Michi Lorenz mit einem 3,6-Teiler. Gesamtsieger mit einem sensationellen 1,2-Teiler wurde der Jugendliche Dominik Komander, der sich somit auch den Titel des Jungschützenkönigs sicherte.


»Wir freuen uns darüber, dass wieder so viele Inzeller mitgeschossen haben, ein herzlicher Dank dafür. Auch heuer ist es wieder besonders erfreulich, dass so viele Jugendliche am Dorfschießen teilgenommen haben«, begrüßte Schützenmeister Gebhard Mayer alle Anwesenden bei der Siegerehrung im Schützenraum. Speziell freute er sich auch über die Anwesenheit von Bürgermeister Hans Egger. Für die musikalische Unterhaltung sorgte die Band »Live Box« mit Geggo, Schreckei und Dießei.

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Bereits zu Beginn der Schießwoche war die Teilnahme schon sehr gut, danach stieg die Zahl der Schützen nochmal an (170 Nennungen). Am abschließenden Samstag waren dann nochmal deutlich über 100 Schützen vor Ort. Die Besten waren in diesem Jahr Bernhard Egger mit 197 Ringen gefolgt von Maxi Doppler (196) und dem Jugendlichen Thomas Mühlberger mit 194 Ringen.

Bei den Mannschaften stieg die Beteiligung auf 70 Teams, darunter 8 reine Jugendmannschaften. Um eine Mannschaft zu stellen, wurden vier Schützen benötigt, die in die Wertung kamen. Die Entscheidung in der Mannschaftswertung war in diesem Jahr deutlicher als noch 2016.

Die Mannschaft Doppler, Hallweger & Co lag mit 767 Ringen vorn und verteidigte den Titel mit Erfolg. Dahinter landeten: 2. D’Gschwendtein, 751 Ringe; 3. Rund ums Rathaus, 746; 4. Bartstoppe Blosn, 745; 5. Feuerwehr Inzell, 744; 6. Allehopfskis, 743.

Jugend wieder stark vertreten

Die Jugendwertung gewannen in diesem Jahr D’www (Wohnwongweiber) mit 717 Ringen vor dem letztjährigen Sieger D’Fichtein (711 Ringe) und der Jugendfeuerwehr (705). Der Meistpreis war in diesem Jahr eine ganz besondere Sache. Die Firmlinge hatten mit insgesamt 39 Teilnehmern die meisten Schützen, bekamen aber aus Jugendschutzgründen kein Bier, sondern nur alkoholfreie Getränke als Siegerpreis überreicht.

Das gespendete 30-Liter-Fass wurde somit den Zweitplatzierten, der Goaßstoa Bass – mit insgesamt 31 Teilnehmern – ausgehändigt. Die teilnehmenden Mannschaften erhielten aus der Hand von Schützenmeister Gebhard Mayer als spezielles Zielwasser fürs nächste Jahr ein Getränk.

Gebhard Mayer bedankte sich bei den vielen Helfern, die für einen reibungslosen Ablauf sorgten. Ganz besonders auch bei Elfriede Aigner, die sich um die Bekanntgabe des Dorfschießens in den neuen Medien gekümmert hatte.

Große Freude beim neuen Dorfkönig

Im Jahr der Rekorde war alles ein bisschen anders und so ging der Titel des Inzeller Dorfschützenkönigs mit Dominik Komander an einen Jugendlichen mit einem sensationellen 1,2-Teiler. Michi Lorenz gewann bei den Erwachsenen mit einem ebenfalls enorm starken 3,6-Teiler. Dahinter folgte Toni Kecht mit einem 4,0-Teiler auf Platz drei. Die weiteren Platzierungen: 4. Flore Schillinger, 5,5-Teiler; 5. Gerhard Schmid jun., 5,7; 6. Viktoria Hopf, 6,2; 7. Bianca Maier, 7,8; 8. Frank Große-Ahlert, 11,1; 9. Veronika Baier, 11,4 Teiler; 10. Michael Stein, 12,5.

Nach Abschluss der Siegerehrung gab es noch die Verlosung der Sachpreise. Jeder Teilnehmer bekam bei der Anmeldung zum Schießen eine Nummer überreicht, die dann bei der Siegerehrung als Los galt. Als Glücksfee fungierte Katharina Koch und zog die verschiedenen Preise, die von der Inzeller Geschäftswelt gespendet wurden. Der Dank des Schützenvereins ging somit auch an die vielen Spender, die Sachpreise und Gutscheine zur Verfügung gestellt haben. Zudem wurden auch einige Preise dazu käuflich erworben. hw

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