weather-image
22°

Knappe Niederlage nach starker Leistung

5.0
5.0
Bildtext einblenden
Trickreich versetzte er auch in Landshut seine Gegner, dann aber verletzte er sich und fällt nun einige Wochen aus: DJK-Regisseur Max Hoernes. (Foto: Weitz)

Die Basketballer der DJK Traunstein kehrten von der TG Landshut mit einer unerwartet knappen 78:81-Niederlage heim und wurden dort vom Verletzungspech heimgesucht.


Spielertrainer Alexander Aigner hatte für diese Partie der Bezirksoberliga neben sich nur sieben einsatzfähige Spieler und musste auf vier Stammspieler verzichten, die Gastgeber waren nahezu vollzählig. Dennoch standen die Leistungsträger im Kader. Die Wechselmöglichkeiten in der sehr hart geführten Begegnung gegen den Tabellendritten waren stark eingeschränkt, es galt sich so teuer wie möglich zu verkaufen.

Anzeige

Nach einem ersten Korb durch Kapitän Simon Scharf, legte der wiedergenesene Distanzschütze Mathias Magg zwei Dreipunktewürfe nach, sodass man mit 8:3 in Front ging. Schöne Passkombinationen, eingeleitet durch Regisseur Max Hoernes fanden bei Chris Ortner und Allrounder Alexander Dömel Abnehmer, was nach dem ersten Viertel eine 19:14-Führung bedeutete.

Im zweiten Spielabschnitt waren es überwiegend Scharf und Dömel, die in der Landshuter Zone zum Korberfolg kamen. So lag die DJK zur Pause 40:38 gut im Rennen, die Abwehr stand gut.

Die Traunsteiner mussten sich jeden Korb hart erarbeiten und der Tabellendritte forderte ihnen alles ab, was die Schiedsrichter vor eine schwere Aufgabe stellte. An der Freiwurflinie ließen beide Teams 17 Punkte ungenutzt, sodass sich hier kein Vorteil ergab.

Die DJK’ler zeigten eine geschlossene Mannschaftsleitung und eine gute Abstimmung in der Abwehr. Sie waren aber auch treffsicher, sodass man bis Mitte des dritten Viertels auf Augenhöhe lag. Ein kurzer Durchhänger und einige erfolgreiche Freiwürfe der Gastgeber brachten die Niederbayern vor dem Schlussviertel mit 63:51 in Front.

Die Traunsteiner ließen sich nicht abschütteln. Mathias Magg und Max Hoernes erzielten erneut Dreipunktetreffer, man kam auf 70:64 heran, doch dann verletzte sich der Regisseur am Finger und musste sogar ins Landshuter Klinikum zur genauen Diagnose.

Das Team blieb weiterhin konzentriert und blieb bis zur Schlussminute (79:76) im Rennen, doch am Ende fehlte das Wurfglück, sodass es zur knappen 78:81-Niederlage kam.

Nach den beiden versäumten Siegen gegen die Tabellenschlusslichter TuS Holzkirchen (11./3:10) und TSV Milbertshofen II (12./2:13) musste man den dritten Misserfolg in Folge einstecken und die Verfolger TSV Ismaning (6./7:7) und Baskets Vilsbiburg II (4./7:6) zogen vorbei.

Bitter sind jedoch die beiden Ausfälle wichtiger Spieler, nämlich von Max Hoernes mit geschätzt sechs Wochen Pause und Daniel Berger wegen einer Knieverletzung für die restliche Saison. Nun muss das Team zeigen, was es drauf hat und Moral beweisen, um in den nächsten schweren Aufgaben noch Punkte einzufahren.

Nach der Faschingspause geht es Ende Februar zum TuS Fürstenfeldbruck (8./6:9) und dann vor heimischer Kulisse gegen den MTSV Schwabing III (5./7:6), den man hinter sich lassen möchte. Der TuS landete diesmal einen Überraschungssieg gegen den Tabellenzweiten BC Hellenen II (2./12:3).

In Landshut spielten: Michael Aicher 3 Punkte, Alexander Aigner, Philipp Aigner 2, Alexander Dömel 21, Maximilian Hoernes 17/2 Dreier, Mathias Magg 16/5, Christian Ortner 7, Simon Scharf 12. C.H.