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Kleines Hoch schon beendet

Der DEC Inzell hat nach seinem Mini-Hoch in der Eishockey-Landesliga nach vier Punkten aus zwei Spielen wieder einen Dämpfer hinnehmen müssen. In der heimischen Max-Aicher-Arena unterlag der DEC gegen den EV Fürstenfeldbruck mit 3:5 Toren.

Besonders ärgerlich dabei: Die Hausherren führten bereits mit 3:1 und hatten das Spiel bis dahin im Griff. Vor allem waren es wieder die jungen Spieler, die der Gästeabwehr einige Rätsel aufgaben. So zeichneten sich vor allem die Torschützen Thomas Plenk (1:0) und Julian Meyer (3:1) aus. Den dritten Treffer der Inzeller erzielte Thomas Schwabl, der sich wie seine gesamte Hintermannschaft aber zu einigen schweren Patzern hinreißen ließ.

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»Chancen waren zuhauf da, aber heute war es wieder einmal wie schon so oft, wir schießen die Scheibe an den Pfosten oder auf den Tormann. Das ist Unvermögen, wenn man dem Torwart immer an den Bauch schießt«, schimpfte DEC-Trainer Pino Dufter. Er bescheinigte den »Bruckern« eine clevere Leistung, das heißt aus wenig Chancen die Tore gemacht zu haben.

Immerhin klappte diesmal das Inzeller Überzahlspiel, alle drei Treffer fielen bei Strafzeiten der Gäste. Allerdings ging Ende des zweiten Drittels bei den Gastgebern unverständlicherweise die spielerische Linie komplett verloren. Zufrieden zeigte sich Dufter mit seiner jungen dritten Reihe, die schon beim 4:4 in Landsberg eine gute Leistung gezeigt hatte. »Ich kann niemand einen Vorwurf machen, wir haben alles gegeben und mussten wieder eine Reihe von Spielern ersetzen«, meinte der Trainer.

Diese Meinung teilten allerdings nicht alle im Stadion. Man hätte die jungen Spieler noch mehr einsetzen müssen, vor allem im letzten Drittel, so der allgemeine Tenor. Am kommenden Sonntag geht es nun für den DEC Inzell zum Auswärtsspiel nach Kempten.

DEC Inzell - EV Fürstenfeldbruck 3:5 (1:1/2:2/0:2): Tore: (12.) 1:0 Thomas Plenk, (19.) 1:1 Patrick Mc Gehee, (27.) 2:1 Thomas Schwabl, (29.) 3:1 Julian Meyer, (35.) 3:2 Sven Mönch, (40.) 3:3 Marinus Pasterny, (48./60.) 3:4/3:5 Daniel Sontowsky; Strafen: DEC (16+10) - FFB (14+10); Zuschauer: 160. SHu.