weather-image

»Kleine Sensation« beim Vachendorfer Tüttenseelauf

3.7
3.7
Bildtext einblenden
Er siegte in einer hervorragenden Zeit: Florian Neuschwander. (Fotos: SCV)

Das war eine herausragende Vorstellung: Ultra-Läufer Florian Neuschwander (Spiridon Frankfurt) gewann den 11. Vachendorfer Tüttenseelauf in einer hervorragenden Zeit von 32:34 Minuten. Der mittlerweile in Inzell wohnende Langstreckler gewann auf der anspruchsvollen 10-km-Distanz vor Patrick Winkler (Köstle Racing Team/36:28) und Lokalmatador Stephan Aitl (SC Vachendorf/37:07).


Neuschwander verfehlte mit seiner Siegerzeit den von Filimon Abraham gehaltenen Streckenrekord nur um 38 Sekunden. Insgesamt unterboten sogar sechs Sportler die 40-Minuten-Marke – darunter auch M-40-Sieger Herbert Beer (SC Ainring/38:31). Schnellste Teilnehmerin war Paula Schuhbeck vom SC Traunstein (45:07) vor Sonja Mayer (SC Hammer (46:59).

Anzeige

Beide gehören ebenso zum Wintersport-Nachwuchs aus der Region wie der Großteil der Sportler, die den 3,6 Kilometer langen, hügeligen Crosslauf in Angriff nahmen. Von den Erwachsenen war Kerstin Esterlechner (Lauffeuer Chiemgau/15:57) die Schnellste. Sie musste sich nur Gesamtsieger Jakob Schmidt (PTSV Rosenheim/15:04) geschlagen geben, der den Schülern III (Jahrgänge 2004/05) angehört.

Auf Gesamtplatz 6 und 7 folgten zwei Sportlerinnen der weiblichen Jugend, nämlich Charlotte de Buhr (SC Aising-Pang/17:05) vor Sophia Diesl (WSV Reit im Winkl/17:42). Schnell war hier auch Diesls Vereinskollege Kilian Pfaffinger (16:53) als zweitbester männlicher Teilnehmer vor Maxi Patz (DEC Inzell/17:03) – dieses Duo gehört den Schülern II (Jahrgänge 2006/07) an.

Gut angenommen wurde auch wieder die 800-Meter-Strecke für den Nachwuchs. Hier setzte sich Linus Frank vom TSV Bergen in 2:44 Minuten vor Quirin Gutsjahr (SC Vachendorf/2:47) und Paul Geistanger (SC Eisenärzt/2:48) durch. Schnellstes Mädchen war Johanna Schuhbeck vom TSV Stein/St. Georgen in 2:29 Minuten. Hinter ihr folgten Clara Funk (Traunstein/3:11) und Inesse Kaufmann (SC Vachendorf/3:14).

Neben den drei Strecken mit Zeitnahme gab es auch noch für die jüngeren Kinder einen 200-Meter-Lauf ohne Zeitnahme. Hier konnte der Nachwuchs ohne Zeitdruck erste Wettkampferfahrungen sammeln.

Gesamtsieger Neu- schwander zeigte sich auf seinen Social-Media-Kanälen sehr angetan von der Strecke: »Ich mag solche Läufe. Und wenn es dann noch ein etwas anspruchsvollerer 10-km-Lauf ist, umso besser. Die ersten 5 km waren auf der Straße und dann ging es auf profiliertem Wald-, Wiesen- und Straßenmix weiter. Besonders der letzte Kilometer hatte es mit 2 steileren Anstiegen in sich«, schrieb er. Von daher sei er mit seiner Zeit (32:34 Minuten) »mehr als zufrieden.«

Sehr zufrieden war auch der veranstaltende SC Vachendorf. Insgesamt waren 135 Sportler am Start. »Es ist alles gut abgelaufen, und es war schon eine kleine Sensation, dass Florian Neu- schwander bei uns angetreten ist«, freute sich Sepp Ertl vom SC Vachendorf. Zudem lobte er alle Helfer und Sponsoren der Veranstaltung. Nun hofft man beim SCV darauf, dass 2020 dann die zwölfte Auflage des Tüttenseelaufs wieder guten Anklang findet. who