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Klarer Derby-Erfolg für den TSV Grabenstätt

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Der TSV Grabenstätt hat seine gute Position in der Fußball-Kreisklasse Gruppe IV weiter gefestigt: Im Derby gegen den TSV Chieming gelang den Hausherren ein letztlich klarer 5:0-Erfolg.


Zwar waren die Grabenstätter vor 150 Zuschauern auch schon im ersten Abschnitt überlegen, doch die ersatzgeschwächten Gäste hielten zunächst gut dagegen. Erst ein kurioser Treffer brachte die Heimelf in Führung: Chiemings Thomas Kirsch überwand aus 25 Meter mit einem statten Schuss ins lange Eck seinen eigenen Torwart (20. Minute). »Er war unbedrängt, so etwas passiert wohl nur, wenn man in der Tabelle eh schon hinten drinsteht«, so Grabenstätts Trainer Sigi Straßhofer.

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Dessen Schützlinge zeigten eine ordentliche Vorstellung, »aber die Chieminger haben es uns nicht leicht gemacht«, lobt er den Gegner.

Auch nach dem Wechsel versuchten die Gäste, mit großem Einsatz die Hausherren »einzubremsen«. »Wir haben geduldig gespielt und uns davon nicht beirren lassen«, lobt Straßhofer seine Mannschaft. Ein Dreierpack von Alex Bondariu innerhalb von 15 Minuten (das 2:0 gelang in der 70. Minute) brachte die Entscheidung. Zweimal hatte Florian Wiesholler schön aufgelegt, einmal Maxi Steinberger. Und als in der Schlussphase die Gäste nach einer Ecke den Ball nicht wegbrachten, gelang Florian Wiesholler der Treffer zum 5:0-Endstand.

Bedauerlich für die Heimelf: Tom Spiegelberger fällt wohl bis zum Ende der Herbstrunde aus. »Aber wir haben viele junge, hungrige Spieler, auch die zwei Einwechselspieler aus der 'Zweiten' haben ihre Sache gut gemacht«, lobt Straßhofer.

Seine Elf muss nun zum BSC Surheim, den er als »eine der offensiv am spielstärksten Mannschaften der Klasse« einschätzt. Man fange jetzt wegen der guten Tabellenposition nicht an zu träumen, »aber wir haben unsere Ziele für die Vorrunde schon gut erreicht. Wir wollten ordentlichen Fußball spielen und möglichst frühzeitig Punkte für den Klassenerhalt sammeln«, stellt er fest. Im Vorjahr war der Ligaverbleib ja erst nach einem »Relegations-Marathon« gelungen. »Das Team ist dadurch aber gewachsen«, sieht Straßhofer hierin einen wichtigen Grund für die positive Entwicklung seiner Mannschaft – und hofft, dass sie dies auch in Surheim unter Beweis stellen kann. who