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Kirchanschöring steigert sich nach der Pause

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Kirchanschörings Christian Wallisch setzte mit seinem Treffer zum 3:5 den Schlusspunkt der Partie. (Foto: Zucker)

Der SV Kirchanschöring hat sich im ersten Spiel unter Neu-Trainer Michael Kostner zunächst »sehr nervös« präsentiert, so der Ex-Profi auf der Kommandobrücke des Fußball-Bayernligisten. Danach fingen sich die Gelb-Schwarzen jedoch, setzten nach der Pause die Anweisungen des Yunus-Karayün-Nachfolgers wesentlich besser um und verloren am Ende die Testpartie beim österreichischen Regionalliga-Vertreter SV Grödig mit 3:5 (1:4).


Am Anfang lief auf dem Kunstrasen im Salzburger Vorort alles schief, was nur schieflaufen konnte: Der ehemalige Bundesligist aus der Alpenrepublik führte nach nur 20 Minuten mit 3:0 – auch deshalb, weil SVK-Offensivmann Tobias Schild einen Elfmeter nach einer Attacke an Manuel Jung ungenutzt ließ. »Da war bei uns vieles steif und behäbig«, analysierte Kostner, »aber danach haben wir uns gefangen.«

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So verkürzte Neuzugang Tobias Stöger (kam vom Kreisligisten SV Kay) nach einer schönen Kombination über Manuel Jung und Tobias Schild auf 1:3, ehe die Blau-Weißen mit ihrem vierten Treffer – »nach einem blöden Fehler«, so Kostner – den Pausenstand herstellten.

In Durchgang zwei präsentierten sich die Kirchanschöringer in der Defensive weitaus stabiler und verkürzten durch Schild auf 2:4. Die in der Offensive bärenstarken Hausherren nutzten dann einen Konter zum Führungsausbau, doch den Schlusspunkt durfte der eingewechselte Christian Wallisch setzen, indem er einen abgefälschten Freistoß im Grödiger Netz unterbrachte.

Es dürfte also noch eine äußerst intensive Trainingswoche anstehen für die SVK-Kicker, damit die Kostner-Elf topfit ins erste Bayernliga-Spiel 2018 beim TSV Landsberg (Samstag, 14 Uhr) gehen kann. Der neue SVK-Trainer, der übrigens bei seinem Ex-Verein TSV Dorfen von Christian Donbeck (ehemaliger Spieler des TSV 1860 Rosenheim und Ex-Eishockey-Spieler der Starbulls Rosenheim) beerbt wird, gab am Rande der Begegnung in Grödig unumwunden zu, dass er auch mit dem Landesligisten TSV Kastl bezüglich eines eventuellen Engagements ab Sommer 2018 verhandelt hatte. Doch das dürfte sich mit seinem Wechsel zu Gelb-Schwarz zerschlagen haben. »Ich plane hier in Kirchanschöring nicht nur für 13 Pflichtspiele – das soll schon etwas Längeres werden«, redet der DFB-Pokalsieger von 1988 Klartext.

»Die Mannschaft ist willig«, resümierte Kostner, der im Sommer nach Burgkirchen (Holzen) ziehen wird, »das habe ich in den ersten Tagen gesehen und gespürt. Dass ihr unter den aktuellen Umständen noch die nötige Stabilität fehlt, das finde ich ehrlich gesagt ganz normal.« cs