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Kirchanschöring kassierte weiteren Dämpfer

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In dieser Spielszene sieht sich SVK-Neuzugang Thaddäus Jell (links) Freisings Torjäger Benjamin Held gegenüber. (Foto: Butzhammer)

Fußball-Landesligist SV Kirchanschöring hat gegen SE Freising einen weiteren Dämpfer kassiert. Im Verfolgerduell unterlagen die »Anschöringer« mit 1:2. »Das Ergebnis geht in Ordnung, obwohl sich beide Mannschaften nicht in Bestform präsentiert haben«, bilanzierte Manuel Omelanowsky, der diesmal nicht als Zehner, sondern als Doppelspitze mit Christian Heinrich für Gefahr sorgen sollte. Diese blieb aber weitestgehend aus; als zu stabil entpuppte sich das Freisinger Abwehrbollwerk. Die besten Chancen für den SVK als auch der Treffer selbst resultierten aus Standardsituationen.


Sieben Minuten waren gespielt, als Freisings Torjäger Benjamin Held nach einer Flanke zum souveränen Abschluss am zweiten Pfosten kam – 1:0 für die Gastgeber. Für Held war es der 22. Saisontreffer im 23. Spiel. Sein Pendant auf Kirchanschöringer Seite, Sebastian Leitmeier, saß zunächst nur auf der Bank, da er während der Woche Vater geworden war und kaum mittrainiert hatte. Der Rest des ersten Spielabschnitts ist schnell erzählt: Die Platzherren waren aktiver und präsenter und hatten deshalb ein leichtes Übergewicht im Mittelfeld. Nennenswerte Torraumszenen hatten aber Seltenheitswert.

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Bei den Gästen von der Ache kam erschwerend hinzu, dass Stephan Schmidhuber – Cheftrainer Patrick Mölzl blieb aus gesundheitlichen Gründen in der Heimat – die Elf gegenüber dem Holzkirchen-Spiel auf fünf Positionen verändern musste. Neben Sebastian Leitmeier fehlten Albert Eder, Christian Jung, Michael Obermeier und Bernd Eimannsberger.

So kamen die Gelb-Schwarzen erst in der zweiten Halbzeit etwas besser in die Gänge. Das änderte jedoch nichts an der Tatsache, dass Freising wenige Minuten nach Wiederbeginn zum zweiten Mal traf. Michael Pech steckte durch auf Christian Haas, der vor SVK-Schlussmann Dennis Kracker keine Nerven zeigte und gekonnt zum 2:0 abschloss (49.).

Die logische Konsequenz: der SVK öffnete früh hinten die Türen, um vorne den Anschluss zu erzielen. Eine Situation wie gemacht für die Platzherren, die für ihre gefährlichen Konter bekannt sind. So musste in der Folge Dennis Kracker ein paar Mal ran. Auf Seiten der »Anschöringer« wurde es dagegen meist nach Standardsituationen gefährlich, wobei das letzte Quäntchen Glück fehlte.

Nach etwas mehr als einer Stunde scheiterten Thaddäus Jell und der eingewechselte Sebastian Leitmeier im Doppelpack. Erst verlängerte Jell eine Schmidhuber-Ecke, wobei Leitmeier bei seinem anschließenden Kopfball ans Außennetz traf, ehe Jell und Leitmeier abermals nach einem ruhenden Ball hintereinander beim Einschussversuch knapp scheiterten.

Der nicht unverdiente Anschluss fiel leider zu spät. Marinus Hillebrand zirkelte das Leder aus 40 Meter von halblinks auf den langen Pfosten, wo Freisings Torhüter Dominik Schlerf den Ball durchrutschen ließ – 1:2. Mehr ging dann aber auch nicht mehr zusammen bei den Gästen. bts