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Kirchanschöring III verpasst den Aufstieg

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Michael Huber (links) durfte mit dem SV Erlbach II den Klassenerhalt bejubeln. Florian Moser und der SV Kirchanschöring III bleiben ein weiteres Jahr in der A-Klasse. (Foto: Butzhammer)

In der Relegation zur Fußball-Kreisklasse ließ der SV Erlbach II nach dem 3:0-Auswärtserfolg über die DJK Weildorf zuhause einen 1:0-Sieg über die »Dritte« des SV Kirchanschöring folgen und hat dadurch nach einer schwachen Saison den drohenden Abstieg in die A-Klasse in 180 Minuten abgewendet. Kirchanschöring III hingegen bleibt damit in der A-Klasse.


Vor knapp 200 Zuschauern im Raiffeisen-Sportpark musste das Erlbacher Trainerteam Alexander Kreiner und Martin Ronis nur eine Änderung gegenüber dem ersten Relegationsspiel vornehmen: Für den schulisch verhinderten Lukas Rothenaicher rutschte Stephan Masberger ins Team, der angeschlagene Thomas Hager hingegen gab nach dem Aufwärmen grünes Licht und konnte auflaufen.

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Holzland-Truppe ist von Beginn an effektiver

Die Holzland-Truppe hatte von Beginn an leichte Vorteile und auch die erste Gelegenheit gehörte Erlbach: Nach einer von Michael Huber von rechts getretenen Ecke kam Masberger am langen Pfosten zum Abschluss, doch er traf die Kugel nicht richtig – Chance vertan (6.). Drei Minuten später gab es den ersten Warnschuss der Gäste, aber Erlbachs Schlussmann Manfred Schreiner muss nicht eingreifen. Glück hatte Erlbach in der 20. Minute, als Florian Moser punktgenau auf Daniel Götzinger flankte, doch statt der einfachen Variante mit »Ball stoppen und dann erst schießen« entschied sich der Stürmer für die Option Fallrückzieher, was gründlich daneben ging.

Exakt eine halbe Stunde war gespielt, da durfte Erlbach jubeln: Masberger hatte sich auf der rechten Außenbahn gegen seinen Bewacher durchgesetzt, ging bis zur Grundlinie, flankte butterweich in den Strafraum und fand in Michael Schreiner einen dankbaren Abnehmer. Gegen den wuchtigen Kopfball des Innenverteidigers aus kurzer Distanz war »Anschörings« Torwart Michael Zehentner machtlos.

Im zweiten Durchgang bekam der Hausherr etwas mehr Raum, doch in Zählbares wurde dies nicht umgemünzt. Dabei hatte allein Maximilian Kaltenhauser drei tolle Chancen, die beste nach 81 Minuten, als er nach sehr schöner Vorarbeit von Markus Reiterer aus 12 Meter das leere Tor nicht traf. Sei's drum: Der Gast war nicht in der Lage, die Erlbacher Nachlässigkeiten zu bestrafen und muss sich auf ein weiteres Jahr in der A-Klasse einstellen. Hätten die »Gelb-Schwarzen« den Aufstieg geschafft, wäre der Klub mit zwei Mannschaften in der Kreisklasse vertreten gewesen – dann freilich in zwei verschiedenen Gruppen. cze

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