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Kirchanschöring hat Platz fünf fest im Blick

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Die nächsten Spiele seiner Kirchanschöringer wird Spielertrainer Patrick Mölzl wohl von der Bank verfolgen müssen. Der Ex-Profi verletzte sich beim Gastspiel in Kirchheim. (Foto: Butzhammer)

Der SV Kirchanschöring bleibt in der Erfolgsspur: Der Club gewann am Dienstagabend ein Nachholspiel der Fußball-Landesliga Südost beim abstiegsbedrohten Kirchheimer SC mit 4:0. Damit verbesserten sich die Kirchanschöringer in der Tabelle auf den sechsten Platz.


Der Sieg ging auch in dieser Höhe in Ordnung, denn die »Anschöringer« waren die spielerisch bessere Mannschaft und vor allem auch die effektivere. Einziger Wermutstropfen ist die Verletzung von Spielertrainer Patrick Mölzl, der sich bei einem Zweikampf wohl einen Bänderriss im Sprunggelenk zugezogen hat.

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Mölzl wird den Kirchanschöringern auf dem Feld fehlen. Denn der Ex-Profi war auf dem Platz zuletzt ein wichtiger Baustein. Dies zeigte er auch in Kirchheim. In der 17. Minute schickte er mit einem Steilpass Sebastian Leitmeier auf die Reise, der die Kugel kompromisslos ins lange Eck zum 1:0 schlenzte. »Ein Pass, den man ansonsten von der Playstation kennt«, betonten Flo Hofmann und Albert Eder unisono. Nur 17 Minuten später war der Abend für Mölzl dann aber gelaufen, wodurch Michael Lissek zu seinem Einsatz kam. Zuvor brachte jedoch ein anderer zentraler Mittelfeldspieler den SVK auf die Siegerstraße. Andreas Koch zeigte sich schlitzohrig, als er eine Hereingabe von Manuel Omelanowsky im Sechzehner annahm und per Pike zum 2:0 ins Netz setzte. Was im ersten Moment nach Einbahnstraßenfußball klingt, war in Wirklichkeit eine intensiv geführte Partie mit vielen harten, aber fairen Zweikämpfen, in der sich die heimische Elf mächtig ins Zeug legte. So richtig gefährlich wurde es aber nicht vor dem SVK-Tor, dafür sorgte die Defensive um den guten Kapitän Albert Eder.

Unmittelbar nach dem Wiederanpfiff machte Kirchanschöring den Sack zu. Stephan Schmidhuber fasste sich ein Herz und zog aus der Distanz ab. Zu seinem Glück versprang der Ball vor Tormann Patryk Kitel ein wenig, dieser machte keine gute Figur und fälschte den Ball ins Tor ab.

In der Folge blieben die Hausherren trotzdem engagiert In Bedrängnis brachten sie die Kirchanschöringer allerdings nur vereinzelt nach Standardsituationen, wobei auch dabei immer ein Abwehrbein im Weg stand. So blieb es dem SVK vorbehalten, den Schlusspunkt unter die Partie zu setzen. Abermals war es Stephan Schmidhuber, der nach einem Dribbling und der Vorlage von Omelanowsky von links nach innen zog und mit seinem schwächeren rechten Fuß in den langen Winkel zielte – ein schöner Abschlusstreffer für gute Kirchanschöringer, die nun Tabellenplatz fünf fest im Blick haben. bt