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Khomisewitsch beherrscht das Geschehen

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Er war diesmal nicht ganz zufrieden: Der Schlechinger Günther Bauer. (Foto: Weitz)

Witali Khomisewitsch war der überragende Fahrer beim 40. Internationalen DMV-Eisspeedway in Berlin. Der Russe gewann alle seine zehn Vorläufe, holte damit das Maximum von 30 Punkten und setzte sich auch im Endlauf der vier punktbesten Fahrer durch.


Er gewann vor seinem Landsmann Eduard Krysow (23 Punkte aus den Vorläufen), Grzegorz Knapp (Polen/25) und Franz Zorn (Saalfelden/24).

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Knapp hatte sich am Samstag vor ca. 2700 Zuschauern nur gegen Khomisewitsch geschlagen geben müssen. Doch am Sonntag wurde er vor ähnlich guter Kulisse einmal »nur« Zweiter hinter Stefan Svensson (Schweden), einmal Zweiter hinter Krysow und einmal Dritter hinter Khomisewitsch und Zorn.

Hinter Jan Klatovsky (Tschechien) und Svensson (je 21) landete Günther Bauer (Schleching) mit 20 Punkten als bester Deutscher auf Rang 7.

»Ich bin nicht richtig zufrieden, ich hatte mir mehr erhofft. Vor allem ab der Kurvenmitte habe ich immer wieder Probleme mit der richtigen Linie. Wir haben in dieser Saison schon viel ausprobiert, aber es fehlen einfach die letzten fünf Prozent«, gibt der 41-Jährige offen zu.

Nun hofft er auf »weltmeisterliche« Unterstützung: Nikolaj Krasnikow »fährt am Donnerstag mit uns nach Assen, vielleicht hat der eine Idee«, hofft der Schlechinger. So oder so: Beim Grand Prix in Assen (Niederlande) am kommenden Wochenende erwartet er, dass es »eher sehr schwer« wird. Beim Grand Prix in Inzell (16./17. März) aber »läuft es bestimmt besser, denn in Inzell hat es bisher fast immer sehr gut geklappt«, so Bauer.

Schwedens »Altmeister« Per Olof Serenius zeigte eine erfreuliche Vorstellung und wurde mit 16 Punkten Achter vor Stefan Pletschacher (13). Der Pilot des MSC Ruhpolding verwies immerhin seinen »Dauerkonkurrenten« Antonin Klatovsky (Tschechien/11) auf Rang 10.

Niedermaier: Fünf Punkte

Nur am zweiten Tag zum Einsatz kamen Max Niedermaier (Edling) und der Inzeller Franz Mayerbüchler junior. Und Niedermaier verkaufte sich ordentlich, feierte in seinem letzten Einsatz sogar einen Sieg vor Rene Stellingwerf (Niederlande), Martin Leitner (Kössen) und Jouni Seppänen (Finnland). So kam er mit fünf Punkten auf den 14. Gesamtplatz.

Auch Mayerbüchler in Assen

Wie erwartet schwierig war für Nachwuchspilot Mayerbüchler das Kräftemessen mit der hochkarätigen Konkurrenz. Doch für den jungen Inzeller, der ja bei seinem »Heim-Grand-Prix« in der Max-Aicher-Arena als Reservefahrer am Start ist, ging es darum, weitere Erfahrungen gegen die Weltelite zu sammeln. Das gelang. Er holte einen Punkt und belegte Platz 17. In Assen ist er zwar nicht beim Grand Prix am Samstag und Sonntag am Start, aber dafür beim internationalen Rennen am Freitag im Roelof-Thijs-Pokal. Das ist eine weitere gute Vorbereitung für den GP in Inzell. who