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KG Achental-Aibling-Grafing siegt

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Um jeden Punkt wurde verbissen gekämpft: Die Judo-Jugendliga ging mit einem spannenden Finale zu Ende.

Die Frage nach der stärksten und am besten aufgestellten Kampfgemeinschaft in der männlichen Jugendliga ist beantwortet: Sieger, des in den Altersklassen U 12, U 15 und U 18 ausgetragenen Mannschaftswettbewerbs wurde die KG Achental-Aibling-Grafing vor der KG Traunreut-Bad Reichenhall. Drittplatzierte wurde die KG Teisendorf-Oberland-Strub und der in den vergangenen Jahren zumeist ganz vorne platzierte Rekordsieger JV Ammerland-Münsing. Im Pool vorzeitig die Segel streichen musste die KG Palling-Freilassing-Bürmoos.


Entsprechend groß war die Freude bei den Siegern. »Kontinuierlich gute Jugendarbeit zahlt sich einfach aus« freute sich Christian Kuttalek vom JC Achental stellvertretend für seine Mitstreiter in der Kampfgemeinschaft. Aber auch in den anderen Vereinen wird Jugendarbeit groß geschrieben. Zufrieden zeigte sich auch Bernd Röder, 2. Abteilungsleiter der KG Traunreut-Bad Reichenhall, die im vergangenen Jahr noch Dritter wurde und in diesem Jahr fast zum Sprung auf den Siegerthron ansetzte. Glichen die Kampffolge und die Ergebnisse für die KG doch einem wahren Mattenkrimi. So musste im Halbfinale beim Stand von 7:7 gegen Ammerland-Münsing ein Stichkampf entscheiden, in dem sich die KG Traunreut-Bad Reichenhall durch den Erfolg von Max Jarda am Ende durchsetzte. Der Jubel über den Finaleinzug war beim siegreichen Team groß.

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Die KG Achental-Aibling-Grafing setzte sich nach dem Poolsieg auch im Halbfinale knapp mit 8:6 gegen die KG Teisendorf-Oberland-Strub durch und zog ebenfalls ins Finale ein. Nach einem ausgeglichenen Kampfverlauf vor allem in der U 18 hatte sie die Nase vorne und gewann am Ende mit 9:6 (Unterbewertung 90:60). »Für uns geht damit eine fantastische Jugendligasaison zu Ende. Die dürfte allen jungen Judoka genügend Motivation für die nächste Saison geben« so Röder.

Jugendliga-Beauftragter Michael Sklorz zog ein durchweg positives Fazit: »Für die Jugendlichen war es ein tolles Event.« Extralob bekamen die Jugendkampfrichter, die das Turnier »souverän geleitet« hätten, wobei sich hier insbesondere die KG Traunreut-Bad Reichenhall hervortat: Alleine aus deren Vereinen kamen vier Kampfrichter, fünf weitere Vereine stellten zumindest einen Mattenleiter.

Kritisch bemerkte der Jugendliga-Beauftragte die Gesamtbeteiligung: »Leider ist, wie im ganzen Judobereich, auch in der Jugendliga ein Rückgang der Kämpfer zu verzeichnen.« Der Freude der erfolgreichen Teams tat das aber keinen Abbruch. awi