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Kein Spiel für schwache Nerven

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Ein kurioses Handballspiel, vergleichbar mit einer Achterbahnfahrt, erlebten die Zuschauer in der Begegnung der Bezirksliga Gruppe II zwischen dem Tabellenführer TSV Grafing und dem TuS Traunreut. Letztlich gewannen die Gastgeberinnen mit 24:17.


Konnten die TuS-Damen die ersten Minuten der Begegnung noch offen gestalten, so setzten sich die Gastgeberinnen in der Folgezeit der ersten Spielhälfte Tor um Tor ab. Die Gäste aus Traunreut fanden in dieser Phase kein Mittel die aggressive, offensive 3:3-Abwehrformation der Grafingerinnen zu knacken. Nach 23 Minuten lag man schier hoffnungslos mit 7:14 Toren im Rückstand.

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Dann ging jedoch ein Ruck durch die Mannschaft. Angeführt von Ramona Marterer auf der Mittelposition wurde das Laufspiel ohne Ball intensiver und ein ums andere Mal erarbeitete man sich gute Torchancen, die nun auch verwertet wurden. Auch im Abwehrblock wurde nun besser gearbeitet, was dennoch aufs Tor kam wurde von Angelika Hartl bravourös entschärft. In den letzten sieben Minuten der ersten Spielhälfte erzielten die Damen des TSV Grafing keinen Treffer mehr und die TuS-Damen kamen auf 11:14 heran.

Auch in der zweiten Spielhälfte setzten die TuS-Damen ihre gute Leistung fort und lieferte den Grafingerinnen ein Spiel auf Augenhöhe. Bis zur 50. Minute verkürzten die TuS-Damen den Rückstand auf 16: 17 und waren plötzlich wieder dran. Zwei vergebene Siebenmeter in Folge und zwei vergebene Tempogegenstöße ließen die Begegnung jedoch wieder zugunsten der Gastgeber kippen, die ihrerseits ihre Chancen verwerteten. Trotz guter kämpferischer Leistung konnten die Traunreuterinnen diesen Rückstand nicht mehr wettmachen und unterlagen mit 17:24 Toren. Morgen treten die TuS-Damen beim derzeitigen Tabellenachten der Bezirksliga, dem SV Bruckmühl an.

Für den TuS Traunreut spielten Angelika Hartl und Anna Thut (beide im Tor), Ramona Marterer (4 Tore), Stefanie Schinko (3), Daniela Ziegler (4), Elisabeth Pelz (2), Verena Tränkner (2), Manuela Albus (2), Daniela Neuhauser, Manuela Pawlik und Alexandra Karrasch. lic