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Kein Judo-Kampf in Teisendorf

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Der Teisendorfer Teamkapitän Fritz Gasser (rot) will mit seiner Mannschaft gleich zum Start einen Heimsieg einfahren. Erster Gegner ist morgen der JC Leipzig II.

2019 haben die Judoka des TSV Teisendorf mit der Vizemeisterschaft in der 2. Bundesliga Gruppe Südost den bislang größten Erfolg ihrer Vereinsgeschichte gefeiert. Viele Kämpfer aus der Region und dem benachbarten Österreich trugen maßgeblich zu diesem Ergebnis bei. Entsprechend hoch sind nun die Erwartungen für die neue Saison.


Update, Freitagmittag:

Judo-Zweitligist TSV Teisendorf muss auf den Einstieg in die neue Saison warten: Der Deutsche Judo-Bund (DJB) hat wegen des Coronavirus beschlossen, »in allen DJB-Ligen den Wettkampfbetrieb vorläufig und bis auf Weiteres ohne zeitliche Begrenzung auszusetzen. Diese Regelung gilt zum Schutz unserer Athleten und aller Beteiligten ab sofort«, schreibt der Verband an seine Vereine.

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Weiter heißt es: »Der Bundesligaausschuss wird die Situation rund um das Coronavirus beobachten, regelmäßig beraten und sich zum weiteren Vorgehen abstimmen. Wann und in welcher Form der Ligabetrieb wieder aufgenommen werden kann, ist derzeit jedoch noch nicht absehbar.«

Die Teisendorfer hätten am heutigen Samstag zum Saisonauftakt gegen den JC Leipzig II auf ein gutes Ergebnis in der 2. Bundesliga Südost gehofft. Der nächste reguläre Kampftag der Teisendorfer wäre am Samstag, den 2. Mai, beim VfL Sindelfingen vorgesehen.

Update, Freitag, 7.15 Uhr:

Der Coronavirus trifft mittlerweile auch den heimischen Sport hart. So wurde zwischenzeitlich auch der anstehende 1. Kampftag am Samstag abgesagt.

Weitere Informationen – auch zu anderen Sport-Veranstaltungen, die nicht mehr stattfinden können – folgen im Laufe des Tages.

Vorbericht:

Der 1. Kampftag findet in der Teisendorfer Schulsporthalle am morgigen Samstag um 10 Uhr gegen den JC Leipzig II statt. Dabei wollen vor allem auch die Zuschauer wieder gute Leistungen von ihrer Mannschaft sehen. »Diese Euphorie soll nicht gedämpft werden«, sagt Carsten Zillmer, der Judo-Abteilungsleiter. »Ganz im Gegenteil – wir haben auch hohe Erwartungen an unsere Zuschauer. Wir brauchen eine großartige Kulisse und eine tolle Stimmung bei den Heimkämpfen, um zum Sieg getragen zu werden.«

Der TSV hat einige Abgänge zu verzeichnen. Diese wurden jedoch durch einige Zugänge kompensiert. »Vor allem die jungen Sportler werden wir mehr und mehr in die Verantwortung nehmen«, sagt Zillmer. »Es gilt dabei, eine gesunde Mischung zwischen etablierten, erfahrenen Kämpfern und jungen Athleten zu finden.« Denn neben der Integration des Nachwuchses steht gerade bei den Heimkämpfen natürlich auch der Mannschaftserfolg im Fokus. Trainer Thomas Scholz steht auch weiterhin der Teamkapitän Fritz Gasser zur Seite, der schon seit Jahren ein zuverlässiger Punktegarant ist. Neben etablierten Kämpfern wie Tobias Harter, Benedikt Schmid, Xaver Schwarz, Maximilian Haueis, Robert Buendofski und Daniel Messelberger kann der TSV unter anderem auch wieder auf die Legionäre Christoph Kronberger, Daniel Leutgeb und Felix Stadler setzen. Auch die Nachwuchsathleten Konstantin Filatov, Kevin Miller, Michael Ehrenlechner und Lukas Kuttalek können sich Hoffnungen auf einen Einsatz machen.

Der erste Gegner, JC Leipzig II, wird die Teisendorfer gleich fordern. Im vergangenen Jahr hat der TSV nur knapp mit 6:8 in Leipzig verloren. Da man aber dort zwei Kämpfe kampflos (unbesetzt) abgeben musste, macht sich der TSV Teisendorf berechtigt Hoffnungen, am morgigen Samstag mit einem Sieg in die Saison zu starten. »Wir wollen gleich ein Ausrufezeichen setzen«, gibt Carsten Zillmer die Marschrichtung vor. fb

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