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Kein Glück in Australien

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Eine echte Berg- und Talbahn ist die Strecke in Bathurst. Nach schneller Fahrt war das Rennen für Christopher Haase und seine Teamkollegen aber vorzeitig beendet. (Foto: Audi AG)

Eine gute Leistung boten der Kirchanschöringer Autorennfahrer Christopher Haase und seine Teamkollegen vom Team Jamec Pem Racing beim Zwölf-Stunden-Klassiker von Bathurst (Australien). Doch Haase, Christopher Mies und Marco Mapelli hatten Pech. Schon nach zwei Stunden war ihr Rennen beendet.


Der Grund: Ein plötzlich auftretender Reifenschaden richtete massive Schäden am rechten Hinterwagen an, Marco Mapelli musste den Audi R8 LMS nach nur 50 Runden abstellen. Ursache für den Reifenschaden und dessen Folgeprobleme waren wohl herumliegende Fahrzeugteile auf der Strecke. »So ist es im Motorsport. Bei einem Langstreckenrennen liegen viele Teile auf der Fahrbahn, da kann so etwas leider passieren. Wir hatten ein gutes Auto und hätten vielleicht auf das Podium fahren können«, bedauert Christopher Haase.

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Das Trio hatte den vierten Startplatz erkämpft und mischte vorne mit. »Wir wissen, dass unser Audi selbst unter schwierigsten Bedingungen haltbar und zuverlässig ist. Dementsprechend hatten wir uns für das Rennen viel ausgerechnet«, bedauert der Kirchanschöringer das frühe Aus.

Zumal die Strecke am »Mount Panorama« außergewöhnlich reizvoll ist. Der 6,2 Kilometer langen Berg- und Tal-Kurs in New South Wales im Südwesten Australiens ist nicht nur wegen der großen Hitze im australischen Sommer eine riesige Herausforderung, sondern auch wegen der Charakteristik der Strecke. Auf dieser finden sich unter anderem eine Hochgeschwindigkeitskurve, die mit über 280 Stundenkilometern durchfahren wird, sowie enge Haarnadelkurven im Beton-Kanal und Steigungen mit 16 Prozent. »Da ist einfach alles drin, was Rennfahren schwierig und interessant macht«, so der 28-Jährige. Er zeigt sich beeindruckt: »Alleine der Höhenunterschied zwischen tiefstem und höchstem Streckenpunkt beträgt unglaubliche 174 Meter.«

Und so ärgerlich das Ausscheiden diesmal war, so machte doch der Auftritt sowohl im Training als auch in der absolvierten Renndistanz Mut, dass ein Podestplatz drin gewesen wäre. Daher verspricht Haase: »Nächstes Jahr versuchen wir es wieder.« who