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Kein Almranggeln in Ruhpolding

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Auf schneidige Duelle müssen die Fans des Ranggelsports auch weiterhin verzichten: Wann und ob die Pfoadathleten in diesem Jahr überhaupt in ihre Saison starten dürfen, ist nicht absehbar. (Foto: Schick)

Es hat nicht sollen sein: Auch das für diesen Samstag geplante Almranggeln bei der Schwarzachenalm in Ruhpolding muss aufgrund der Corona-Beschränkungen entfallen. Zwar wäre den Zuschauern im weitläufigen Almgebiet genügend Platz zur Verfügung gestanden, aber die Ranggler haben im Wettkampf eben engen Körperkontakt, um sich gegenseitig auf die Schultern zu zwingen – und das ist aktuell noch verboten.


Das Kräftemessen wäre sicher einer der Höhepunkte des »Fest der Berge« gewesen – einer Veranstaltungsreihe, mit der die Ruhpoldinger Tourist-Info seit Jahren ein attraktives Unterhaltungsprogramm für Gäste und Einheimische anbietet. Zugleich hätte es das erste interne Kräftemessen der Ranggler werden sollen.

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So wissen die heimischen Pfoadathleten weiterhin nicht, wo sie derzeit leistungsmäßig stehen. Im Lager der Ranggler schwinden allmählich auch die Hoffnungen, dass es in diesem Jahr überhaupt noch zu einem halbwegs geregelten Kampfbetrieb kommen kann. Den Kontrahenten der benachbarten Verbände in Österreich und Südtirol ergeht es derzeit nicht anders. Die Ausübung von Kontaktsportarten ist weiter ein Tabu, deshalb sind auch schon alle Ranggler-Wettkämpfe einschließlich des Alpencups bis Mitte Juli abgesagt.

Die Athleten aus dem südlichen Chiemgau hatten sich für dieses Jahr viel vorgenommen – allen voran ihr Vorstand Hans Schwabl, der schon in den vergangenen Jahren immer unter den Top Ten vertreten war. Dieses Mal wollte der Inzeller Modellathlet ganz vorne landen: als einer der drei Punktbesten des Alpencups. Ob sich dafür noch Chancen ergeben, steht weiter in den Sternen. ls

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