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Kehrt das Glück am Lausitzring zurück?

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Sie hoffen auch bei der zweiten Veranstaltung des ADAC-GT-Masters wieder auf Spitzenplätze (von links): Jeffrey Schmidt und der Kirchanschöringer Christopher Haase, die mit ihrem Audi R8 LMS wieder an der Spitze mitmischen wollen. (Foto: Montaplast by Land-Motorsport)

Folgt auf Pech in Silverstone (Großbritannien) nun Glück am Lausitzring? Der Kirchanschöringer Autorennfahrer Christopher Haase hofft es. Denn in Silverstone blieb er diesmal mit dem Team Sainteloc-Racing im Audi R8 LMS ohne Punktgewinn. Der Sieg ging hier an Andrea Caldarelli/Christian Engelhart/Mirko Bortolotti von GRT Grasser Racing mit ihrem Lamborghini Huracan, die sich knapp vor Jimmy Eriksson/Maximilian Buhk/Franck Perera (Mercedes-AMG-Team/+ 0,344 Sekunden) und deren Teamkollegen Michael Meadows, Eduardo Mortara und Raffaele Marciello (+ 3,072) durchsetzten.


Nun geht es für Haase zur nächsten Station der ADAC-GT-Masters-Serie in der Lausitz. Dort geht der 29-Jährige wieder für das Audi-Team Montaplast by Land-Motorsport mit seinem Teamkollegen Jeffrey Schmidt an den Start.

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Mit dem 23-jährigen Schweizer hatte der Kirchanschöringer einen starken Saisonauftakt hingelegt: Das Duo hatte in Oschersleben im Audi R8 LMS zwei fünfte Plätze und damit vorläufig den vierten Rang in der Gesamtwertung erkämpft.

Die Gesamtführung hatten sich Philipp Eng (Österreich) und der Brite Ricky Collard gesichert, die für das Freilassinger Team BMW Schnitzer am Start sind.

Auf jeden Fall werden Haase und seine Konkurrenten diesmal vor besonders großer Kulisse antreten: Denn diesmal sind ihre zwei Rennen nicht das Top-Ereignis des Wochenendes, sondern das ADAC-GT-Masters findet im Rahmen des Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) statt. Deren Gesamtsieger von 2015, Pascal Wehrlein, ist ja mittlerweile in der Formel 1 etabliert.

Diese ist ja auch das Fernziel von Sophia Flörsch. Die junge Grünwalderin wird am Lausitzring wieder bei den Rennen der Formel 4 am Start sein. In der Nachwuchsserie hatte sie zwar beim Saisonauftakt geglänzt, war aber dennoch ohne Punktgewinn geblieben.

Und das, obwohl sie im Zeittraining zunächst die drittbeste Zeit aufgestellt hatte – und damit eine hervorragende Ausgangsposition für die ersten zwei Läufe sicher gehabt hätte. Doch es folgte eine Disqualifikation: Am Auto der 16-Jährigen wurde ein zu hoher Verschleiß der Bremsscheibe moniert.

So musste sie vom 24. Startplatz aus in die engen Rad-an-Rad-Duelle gehen. Mit der Verbesserung auf den 15. bzw. 13. Platz in den ersten beiden Rennen sicherte sie sich für den dritten Durchgang Startposition 15. Nach gutem Start musste sie nach einigen Runden nach einem Überholmanöver ins Gras ausweichen, Rang 20 war die Folge. Die 16-Jährige kämpfte sich noch auf den 14. Patz vor – doch auch hier gab es keinen Lohn: für eines ihrer zahlreichen Überholmanöver wurde sie mit einer 30-Sekunden-Zeitstrafe belegt und auf Platz 22 gewertet. Dennoch: Sie hatte beim Saisonauftakt die meisten geglückten Überholmanöver aufzuweisen, was sie zuversichtlich für den Auftritt in der Lausitz stimmt.

Dort will sie vor großer Kulisse möglichst schon im Zeittraining vorne mitmischen. Anschließend will sie mit guten Vorstellungen in den Rennen die anwesenden Zuschauer ebenso beeindrucken wie die zahlreichen Teamchefs, die sicher auch beim »Talentschuppen« Formel 4 die Leistungen der Sportler genau begutachten werden.

Bei den etablierten Fahrern werden sie dies ohnehin tun – und hier hofft der Kirchanschöringer Christopher Haase natürlich darauf, dass er zum wiederholten Male seine konstant starken Vorstellungen zeigen kann. Der Auftakt in Oschersleben hat jedenfalls Mut gemacht ... who

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