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Karayün-Debüt scheint möglich zu sein

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Er will mit seiner Mannschaft auch im Auswärtsspiel beim TSV Bogen auf Erfolgskurs bleiben: Kirchanschörings Kapitän Albert Eder, hier vor Hankofens Tobias Biermeier. Im Hintergrund ist SVK-Torwart Dennis Kracker zu sehen. (Foto: Butzhammer)

Zwei Auswärtsspiele in Folge stellen für den Fußball-Bayernligisten SV Kirchanschöring zwar ein happiges Programm dar, dennoch kann man diesem »Fahrplan« auch einen positiven Aspekt abringen. Denn: Beide Gegner stehen aktuell hinter der Mannschaft von Patrick Mölzl. Zunächst geht die Fahrt des Rangzwölften mit Kleinbussen zum Tabellennachbarn TSV Bogen (Anstoß heute um 15 Uhr), am Samstag, 19. März, folgt dann mit dem großen Bus die etwas weitere Reise zum Drittletzten TSV Kottern.


Die Hoffnungen auf weiteren Punktezuwachs sind also groß – zumal die Gelb-Schwarzen am vergangenen Samstag mit einem 1:0-Heimsieg gegen die SpVgg Hankofen-Hailing gut aus den Frühjahrs-Startlöchern gekommen sind und mit relativ breiter Brust antreten können. »Ein Punkt wäre gut, ein Sieg noch besser«, weiß SVK-Pressesprecher Sepp Thanbichler, dass es von enormer Bedeutung wäre, den derzeitigen Drei-Punkte-Vorsprung auf Bogen zu halten.

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Als weitere kleine Vorteile kommen für die »Anschöringer« hinzu: Erstens, dass sie eine Begegnung weniger absolviert haben als die Schützlinge von TSV-Trainer Andreas Wagner. Und zweitens, dass die Hausherren heuer noch kein Pflichtspiel ausgetragen haben, da ihre fürs vergangene Wochenende geplante Heimvorstellung gegen den BCF Wolfratshausen abgesagt und auf Ostermontag (28. März, 16 Uhr) verlegt wurde. Den Niederbayern könnte also ein wenig die Wettkampfpraxis fehlen.

Im Lager der Mannschaft um SVK-Kapitän Albert Eder ist man sich darüber im Klaren, dass es leistungsmäßig noch Luft nach oben gibt. Das gibt auch Mölzl zu: »Unser Sieg gegen Hankofen war schon verdient«, sagte er mit einigen Tagen Abstand zum Auftaktspiel, »aber bei diesen Platzbedingungen war’s auch ein bisschen ein Glücksspiel – insofern sind wir in erster Linie mal froh, diesen Dreier verbucht zu haben.«

Besonders im Fokus standen natürlich zuletzt die Neuzugänge: »Xandi« Köberich war in entscheidenden Situationen sowohl hinten (tolle Rettungstat in Verbindung mit Torhüter Dennis Kracker) als auch vorne (Torvorarbeit) absolut präsent. Der frühere Altenmarkter dürfte also auch heute wieder gesetzt sein. Über Marc Bruche ein Urteil zu fällen, ist dagegen schwieriger, da der Ex-Erlbacher erst Mitte der zweiten Halbzeit für Alois Straßer eingewechselt wurde. Und überhaupt nichts kann man bislang zu Yunus Karayün sagen, da er gegen Hankofen krankheitsbedingt passen musste.

»Er hat diese Woche wieder trainiert«, erklärte Mölzl, »aber ob er spielt oder wie wir spielen, das weiß ich noch nicht«, hält sich der Cheftrainer bedeckt. Dennoch dürfte es kein Geheimnis sein, dass der technisch versierte und bestens ausgebildete Ex-Töginger gute Chancen auf einen Platz in der Startformation hat.

Man darf also gespannt sein, ob Mölzl die siegreiche Mannschaft vom vergangenen Wochenende beisammen lässt oder doch ändert. Optionen hat er genügend, der Kader ist groß. Und wer den Ex-Profi kennt, der weiß, dass er immer für eine Überraschung in puncto Aufstellung gut ist ... cs