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Kapitän Eder »mit gutem Gefühl«

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Zupackend: So wollen sich der SVK und Stefan Eder (rechts, hier gegen Wilson Onyemaeke) auch in Wolfratshausen präsentieren. (Foto: Butzhammer)

Eine Aufgabe, die sicher nicht leicht, aber auch nicht unlösbar sein dürfte, möchten die Bayernliga-Fußballer des SV Kirchanschöring am heutigen Samstag mit Bravour meistern: Die Schützlinge von Patrick Mölzl gastieren zum oberbayerischen Duell beim Rangzehnten BCF Wolfratshausen. Der BCF konnte nur zwei seiner bisherigen sieben Heimspiele gewinnen. Anstoß im Isar-Loisach-Stadion ist um 14 Uhr.


»In den bisherigen Duellen steht es unentschieden«, berichtet Michael Wengler aus dem SVK-Medien-Team, »im Pokal haben wir mal gegen Wolfratshausen verloren, doch in der Saison 2011/12 der Landesliga Süd haben wir gegen den BCF vier von sechs möglichen Punkten geholt.«

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Auch SVK-Kapitän Albert Eder gibt sich optimistisch und hofft, dass sein Team die stolze Mini-Serie von zuletzt drei Spielen ohne Niederlage (zwei Siege, ein Remis) ausbauen kann. Die jüngsten Erfolgserlebnisse hätten ihm und seinen Kollegen »schon gut getan« und »doch etwas Druck rausgenommen.« Man fahre »mit einem guten Gefühl« zu den Grün-Weißen nach Wolfratshausen, so der 27-jährige Defensivmann.

Mit Blick auf den bisherigen Saisonverlauf meint der Ex-Freilassinger, »dass wir in keinem Spiel chancenlos waren.« In den jüngsten Begegnungen habe sich die Mannschaft »einfach belohnt« und die Fehler des Gegners ausgenutzt. Grundsätzlich könnten er und seine Mitspieler »immer etwas mitnehmen, wenn wir unsere Leistung abrufen.« Daran ändert im Prinzip auch der eine oder andere personelle Engpass nichts. So fehlen Eders Abwehrkollegen Tobias Janietz und Christian Jung verletzungsbedingt bis zum Winter. Das sei »nicht ganz einfach«, aber damit müsse man leben und die Ausfälle eben durch die Breite des Kaders kompensieren.

Das soll auch heute wieder klappen, wobei die Truppe von BCF-Trainer Reiner Leitl als unmittelbarer Tabellen-Vordermann gegen den Aufsteiger antritt und insofern eine ähnliche »Kragenweite« hat. Auch in Sachen Torverhältnis gibt es Parallelen zwischen dem Zehnten (BCF/21:21) und dem Elften (SVK/19:21), sodass durchaus wieder Nuancen über Sieg oder Niederlage entscheiden könnten.

Bis zur Winterpause gelte es in den ausstehenden acht Spielen (am nächsten Samstag kommt beispielsweise der SV Erlbach zum großen Inn/Salzach-Schlager) noch viele Punkte zu holen, um sich vom Abstiegs- beziehungsweise Relegationsbereich fernzuhalten. Ein Blick auf den Spielplan zeige, so Eder, »dass jetzt auch noch sehr wichtige Partien anstehen.« Ein Remis im Isar-Loisach-Stadion sollte also das Minimalziel des SVK sein. cs