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Kann Waging heute gegen Au nachlegen?

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Er war zuletzt gegen Ottobrunn einer der agilsten Waginger Spieler: Simon Singhammer (rechts), hier gegen Marius Schwer. Am heutigen Mittwoch will Singhammer mit seiner Mannschaft gegen den ASV Au den nächsten Dreier erkämpfen. (Foto: Weitz)

Die Negativserie wurde gestoppt, jetzt gilt es nachzulegen: Die Bezirksliga-Kicker des TSV Waging möchten im Rahmen ihres derzeitigen Heimspiel-Dreierpacks ungeschlagen bleiben. Sie hoffen darauf, nach dem 1:1-Remis gegen den TSV Dorfen und dem 4:0-Sieg gegen den TSV Ottobrunn am heutigen Mittwoch (18 Uhr/Wilhelm-Scharnow-Stadion) einen weiteren Dreier gegen den ASV Au einzufahren.


Sollte dieses Vorhaben von der Tschoner/Kranich-Truppe tatsächlich umgesetzt werden, so würden die »Seerosen« auch die Sorgen des Aufsteigers vergrößern, der zwar zuletzt ein beachtliches 0:0 beim ESV Freilassing verbuchte, in der Rückrunden-Tabelle jedoch »nur« Vorletzter vor Waging ist. Insofern müssen auch die Schützlinge von ASV-Trainer Markus Glück höllisch aufpassen, dass sie nicht noch in den »Dreck« gezogen werden.

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Noch fraglich ist der Einsatz von Sascha Leuendorf

Auf Waginger Seite kann das Trainerduo Robert Kranich/Bruno Tschoner wohl dieselbe Formation aufbieten wie am Samstag gegen Ottobrunn. Noch fraglich ist die erhoffte Rückkehr von Sascha Leuendorf (Knieprellung). Sicher nicht dabei sein werden Wolfgang Gabler (nach Schulteroperation immerhin schon wieder im Aufbau) und Manuel Sternhuber. Auch bei Letzterem ist der Zeitpunkt des Comebacks ungewiss, zumal ihn eine Entzündung im Bereich der Oberschenkel-/Adduktorenmuskulatur plagt. Doch auch so kann der Tabellendrittletzte eine schlagkräftige Mannschaft auf den Rasen schicken, die sich mit aller Macht für die 0:2-Hinspielniederlage revanchieren möchte. Tschoner erinnert sich: »Damals haben wir ein gutes Spiel abgeliefert, waren mit den Auern mindestens auf Augenhöhe, doch sie waren sehr effizient und haben halt im Gegensatz zu uns zwei Tore gemacht.«

Doch diesmal soll der Spieß umgedreht werden und die eher mäßige Heimbilanz (4-4-3) mit einem Dreier weiter aufpoliert werden. Beim Blick auf die einzelnen Ergebnisse im bisherigen Saisonverlauf fällt auf, dass die Truppe um Kapitän Veit Gröbner mehrere klare Siege feierte – so gewannen die »Seerosen« schon zweimal 4:1 und zweimal 4:0. »Was uns fehlt, sind die dreckigen, knappen Siege«, betont Tschoner, der schmunzelnd hinzufügt: »Also müssen wir auch Au 4:0 schlagen ...«

Natürlich wäre er auch mit einem knappen Erfolg vorerst mal einverstanden. Allerdings: Sollte am Saisonende bei Punktgleichheit mit dem ASV der direkte Vergleich herangezogen werden müssen, dann würde ein 1:0 oder 2:1 nicht reichen. Auf Rechenspiele dieser Art lassen sich die Waginger jedoch nicht ein. Sie gehen davon aus, dass das rettende Ufer heuer auch ohne »Nachsitzen« – wie es im vergangenen Jahr unter Werner Lorant nötig war – erreicht werden kann. cs