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Kann der SVK den Negativtrend stoppen?

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Wieder etwas höher hinaus: Das wollen der SVK und Yasin Gürcan in der Fußball-Bayernliga schaffen. (Foto: Butzhammer)

Nur ein Sieg aus den letzten neun Spielen – der Trend, den die Bayernliga-Fußballer des SV Kirchanschöring derzeit zu Buche stehen haben, ist nicht prickelnd. Das Abrutschen in die rote Zone war die Folge. Umso wichtiger wäre es für die Mannen von Trainer Patrick Mölzl, endlich wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren. Die nächste Möglichkeit dazu bietet sich am morgigen Samstag um 16 Uhr im Gastspiel beim nur zwei Punkte besser gestellten TSV Kottern (12.).


»Das Spiel in Kottern – es ist ja unsere zweite Auswärtspartie in Folge – und auch das nächste Heimspiel am Samstag, 15. Oktober, gegen den TSV Rain werden sicher harte Nüsse«, kommentiert Kirchanschörings neuer Teammanager Michael Wengler die Lage, »dass unsere Jungs in Kempten (Kottern ist ein Stadtteil davon, d. Red.) auch noch drei Stunden Fahrt in den Knochen haben, macht das alles nicht leichter.«

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So könnte es durchaus für die gewünschte Auflockerung sorgen, dass der SVK-Tross – der mit dem großen Bus ins Allgäu reist – in München eine Pause einlegt. »Da kocht mein Schwager Oliver Matthes der Mannschaft Nudeln mit Tomatensoße, außerdem gibt’s Obst«, erklärt Wengler. Er sei »ganz froh, dass wir diese Betreuung jetzt auf mehrere Schultern verteilen. Bisher waren dafür unser Chefkoch Fredy Plank und ersatzweise auch Rudi Gaugler zuständig.«

Dies seien zwar nur »kleinere Dinge, mit denen wir uns das Leben leichter machen«, erklärt Wengler, »aber es gehört einfach dazu, dass einige Leute entlastet werden und andere wiederum ihre Freude haben, am Unternehmen 'SVK in der Bayernliga' mitzuwirken«.

Patrick Mölzl, der aufgrund der schwierigen Personalsituation im Laufe dieser Saison schon 25 Mann in der »Ersten« eingesetzt hat, fällt zur Partie in Kottern vor allem ein Wort ein: »Abstiegskampf«. Der Ex-Profi geht davon aus, dass ein »schweres Auswärtsspiel« vor der Tür steht. Er stellt aber auch klar: »Wir haben uns selbst in die Situation gebracht, punkten zu müssen.« Nach zwei Niederlagen in Folge wäre er deshalb zunächst mal froh, »wenn wir hinten die Null halten.«

Eine Parallele gibt es übrigens zwischen den Gastgebern und dem SVK: Beide Teams haben die aktuelle Saison stark begonnen, dann jedoch nachgelassen. Vorteile scheinen die Schützlinge von TSV-Trainer Kevin Siegfanz (30:31 Tore) in puncto Offensivkraft zu haben, denn sie weisen fast doppelt so viele Tore auf wie das Mölzl-Team (11:15), das hingegen stabiler in der Defensive erscheint.

Die Allgäuer werden in der heimischen Abt-Arena auf alle Fälle bestrebt sein, ihren Vorsprung auf die Gelb-Schwarzen mit einem Sieg auf fünf Zähler auszubauen. »Die haben bei ihnen zu Hause unter anderem den SV Heimstetten geschlagen, zuletzt den TSV Dachau – das wird eine ganz schwere Nummer«, mutmaßt auch Wengler. »Doch wenn unsere Jungs sich reinhauen, ist hoffentlich etwas Zählbares drin«, gibt er sich optimistisch.

Für »Anschöringer« Schlachtenbummler besteht übrigens Mitfahrgelegenheit: Treffpunkt ist morgen um 9.30 Uhr am Sportheim, Anmeldungen nehmen Josef Thanbichler (Mobil 0160/96314075) und Manfred Abfalter (Tel. 08685/919799) entgegen. cs