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Kann der ASV Grassau weiter punkten?

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Der ASV Grassau tritt an diesem Samstag bereits um 14 Uhr im Sportpark gegen den TuS Großkarolinenfeld an. Eigentlich sprächen alle Anzeichen dafür, dass das Gruber-Team vor der Winterpause noch einen Dreier einfahren könnte und somit der Tabellenspitze in der Fußball-Kreisklasse Gruppe I näher käme.


Aber so hatte wohl auch der SV Schloßberg letzte Woche gerechnet und musste als großer Favorit gegen Großkarolinenfeld mit einer Punkteteilung zufrieden sein. Unterschätzen werden die Achentaler den nächsten Gegner also nicht, umso mehr, weil ihnen das Ergebnis der Vorrunde noch immer auf dem Magen liegt.

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Trotz drückender Überlegenheit und bester Torchancen, musste man sich durch zwei Unachtsamkeiten mit 1:2 geschlagen geben.

An den vergangenen Spieltagen lief es für den ASV hervorragend. Die beiden Hauptgaranten für diese positive Entwicklung, Mannschaftskapitän Tobias Hörterer und Johannes Bauer, befinden sich weiter in einer bestechenden Form.

Allerdings könnten sich für Trainer Viktor Gruber schon Aufstellungsprobleme ergeben: Gleich bei drei Spielern – Michael Flarer, Christian Kreuz und Daniel Milde – wird es sich erst vor dem Spiel entscheiden, ob sie verletzungsbedingt überhaupt auflaufen können.

Der ASV Grassau wird sich aber auf alle Fälle wieder auf seine starke Abwehr um Torwart Markus Gschoßmann verlassen können, die bisher nur 17 Treffer zugelassen hat und damit mit dem SV Schloßberg in der Liga den Spitzenrang einnimmt. Aber auch in der Offensivkraft legte man zuletzt zu und hat bereits auch 29 Tore auf der Habenseite.

Damit geht Grassau natürlich schon als klarer Favorit in die Begegnung, denn mit bereits 48 Gegentreffern ist der derzeitige Drittletzte das defensiv schwächste Team in der Klasse.

Dass die Rosenheimer Vorstädter aber auch zwei Stürmer haben, die Tore schießen können, mussten die Grassauer bereits erfahren: Michael Krauß mit 8 und Andreas Kraus mit 7 Treffern sind die Art von Stürmern, die nicht auffallen, bis sie zugeschlagen haben!

Wenn man aber den Schwung und den Ehrgeiz der letzten Spiele wieder aufkommen lassen kann, dann sollten Tobias Hörterer und Co nichts anbrennen lassen. Weil die vier Mannschaften, die in der Tabelle vor dem ASV liegen, entweder gegeneinander spielen oder zumindest schwierige Gegner haben, könnte sich der ASV Grassau, noch vor der Winterpause weiter nach vorne arbeiten. Diese Aussicht ist für die Grassauer sicher ein Anreiz, ihr Bestes zu geben. fxh

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