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Kampfbetontes Spiel in Kirchanschöring

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Kampfbetont war die Partie zwischen dem SV Kirchanschöring und dem FC Ismaning. Hier versucht SVK-Spieler Maximilian Willinger (links) den Gästespieler Clemens Kubina zu bremsen. (Foto: Butzhammer)

Der erste SVK-Sieg war nahe unter dem neuen Trainer Michael Kostner, doch letztlich gab es ein Remis. 425 Zuschauer sahen ein 2:2 Unentschieden in der Fußball-Bayernliga Süd zwischen dem SV Kirchanschöring und dem FC Ismaning.


»Mehr als gerecht« sehe er die Punkteteilung, untermauerte Gästetrainer Rainer Elfinger. Beide Teams hätten »unzählige Situationen« für sich verbuchen können. Seine Mannschaft habe gleich zu Beginn ein, zwei Situationen überstehen müssen, »da haben wir uns nicht clever verhalten.« Wie etwa beim Ausgleich kurz nach der Führung der Gäste.

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»Das darf nicht passieren«, ärgerte er sich. Die Fehler seiner Hintermannschaft bei der SVK-Führung zum 2:1 sah er als »desas-trös« an. Torschütze Tobias Schild sei nun einmal einer der besten Spieler beim SVK, torgefährlich, effektiv, da hätte man besser aufpassen müssen, kritisierte Elfinger die Verteidigung seiner Mannschaft und lobte den SVK-Akteur. Zwar sei man froh gewesen, nun endlich wieder in die Punkterunde starten zu dürfen, »aber das war ein ganz, ganz schwieriges Geläuf«, kommentierte er den Zustand des Platzes.

Ein »kampfbetontes Spiel« sah Michael Kostner bei seinem ersten Bayernliga-Heimspiel auf der Trainerbank der Gelb-Schwarzen. Ismaning sei eine »sehr, sehr spielstarke Mannschaft«, lobte er, der frühe Gegentreffer sei vom FCI »richtig gut herausgespielt« worden. Sein Team habe darauf eine Reaktion gezeigt. In der zweiten Halbzeit hätten bei seinen Schützlingen die Kräfte nachgelassen. Es sei insgesamt ein guter Start gewesen, doch habe er mit seiner Mannschaft aber noch viel Arbeit vor sich, »vor allem im spielerischen und im Ausdauerbereich.« Zuversichtlich stimme ihn aber: »Das Team hat Charakter und zieht gut mit.«

Manuel Jung (3. Minute) und Özgür Kart (5.) hätten die Gelb-Schwarzen früh in Führung bringen können. Dann aber schlug der Gast aus dem Münchner Osten zu: Nach einem schnell ausgeführten Freistoß aus dem Mittelfeld schob Maximilian Siebald von der Strafraumkante das Leder an Torwart Dominic Zmugg zum 0:1 (8.) über die Linie.

Schon im Gegenzug der 1:1-Ausgleich für den SVK: Flo Hofmann profitierte von einem Abpraller auf Seiten der Gäste, nahm das Leder volley und donnerte es aus 18 Metern rechts unten zum 1:1 ins Netz (9.). Das 2:1 für den SVK fiel nach einer Hereingabe von Yasin Gürcan von der linken Seite, dessen Flanke Tobias Schild zur SVK-Führung ins Netz köpfte (39.).

In der 84. Minute zückte Schiedsrichter Florian Riepl nach einem Foul im Mittelfeld von Hofmann »glatt« Rot. Als die SVK-Anhänger dennoch schon auf einen Sieg hofften, kam drei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit die kalte Dusche: Ismanings Siebald erzielte mit einem Drehschuss von der rechten Seite den 2:2-Ausgleich. Die Gäste jubelten und beim SVK war die Hoffnung auf den möglichen »Dreier« dahin. Am Ende hätte es noch schlimmer kommen können, doch SVK-Torhüter Zmugg lenkte nach einem Seitfallzieher von Ensar Skrijelj das Leder reflexartig mit einer Hand über den Querbalken. Gästetrainer Elfinger lobte: »Überragend gehalten.«

SV Kirchanschöring: Zmugg, Eder, Kart (89. Opara), Willinger, Gürcan (83. Stöger), Söll, Eimannsberger, Hofmann, Schild, Sturm (76. Köck), Jung.

FC Ismaning: Fritz, Beck (46. Tomasevic), Siedlitzki, Siebald, Stijepic, Ring, Fischer (74. Skrijelj), Ehret, Killer, Lopes (46. Fujita), Kubina.

Tore: 0:1 Siebald (8.), 1:1 Hofmann (9.), 2:1 Schild (39.), 2:2 Siebald (87.).

Rote Karte: Hofmann (84./Foulspiel) / - .

Schiedsrichter: Florian Riepl (SpVgg Altenerding).

Zuschauer: 425. mw