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Julia Schönhuber überzeugte mit »Checkpoint U«

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Gute Stimmung, eine weihnachtlich-festliche Atmosphäre und dazu überzeugender Sport: Die besten deutschen Nachwuchs-Springreiter erlebten ein tolles 22. Salut-Festival in der Albert-Vahle-Halle auf dem traditionsreichen Gelände des CHIO Aachen.


Mit dabei war auch die Trostbergerin Julia Schönhuber mit »Checkpoint U«, die erstmalig dort bei den Jungen Reitern (bis 21 Jahre) starten durfte. In den vier Altersklassen Children (bis 14 Jahre, auf Großpferden), Pony (bis 16 Jahre), Junioren (bis 18 Jahre) und Junge Reiter (bis 21 Jahre) gingen 181 Sportler mit knapp 250 Pferden aus allen Bundesländern an den Start.

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In den drei letztgenannten Kategorien wurden die Hallenchampions gesucht – also die Reiter, die über die gesamte Turnierzeit die beständigste Leistung zeigten. Das Salut-Festival ist für Nachwuchsreiter das beste und schwerste Turnier Deutschlands. Die Atmosphäre ist weihnachtlich, das Publikum euphorisch und die Organisation perfekt.

Bei den Jungen Reitern gelang der Trostbergerin Julia Schönhuber von der PSG »Vier Jahreszeiten« Waltersham – startend für den Landesverband Bayern – ein hervorragender sechster Rang in der Gesamtwertung »Hallenchampion 2012«. Mit dem erst achtjährigen, selbst ausgebildeten Holsteiner-Nachkommen »Checkpoint U« sammelte die 20-jährige Amazone in den beiden Wertungsprüfungen wertvolle Punkte und durfte als Sechstbeste am Finale, für das sich nur die besten 30 Paare qualifizierten, teilnehmen.

In der ersten Wertungsprüfung, Klasse S* I (1,40 Meter) rangierte Julia auf Platz 13. In der zweiten Wertungsprüfung, Klasse S** mit Stechen (1,45 Meter) erreichte sie durch eine Doppelnull sogar Rang vier. Im Großen Preis der Aachener Bank, einem Springen der Klasse S*** (1,50 Meter) blieb das Paar zwar nicht ohne Abwurf, dennoch reichte die Platzierung für weitere wertvolle Punkte.

»Das war mein schwerstes Springen, das ich je geritten bin«, so Schönhuber und freute sich besonders über das »große Herz« und die tolle Einstellung ihres nur 1,63 Meter großen Wallachs.

Wie anspruchsvoll das Finalspringen war, konnte man am Ende auch der Ergebnisliste entnehmen, denn es gab nur zwei fehlerfreie Ritte und das trotz des hochkarätigen Teilnehmerfeldes. Bundestrainer Otto Becker war beeindruckt vom Niveau des deutschen Spring-Nachwuchses 2012.

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