weather-image
27°

Julia Hoffmann meldet sich eindrucksvoll zurück

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Julia Hoffmann vom SC Vachendorf zeigte bei der offenen österreichischen Meisterschaft im Trial im oberösterreichischen Marchtren ihr Können.

Tolles Comeback von Julia Hoffmann: Die 18-jährige Einradfahrerin des SC Vachendorf meldete sich nach einem Jahr Wettkampfpause eindrucksvoll zurück. Sie überzeugte bei der offenen österreichischen Meisterschaft im Trial im oberösterreichischen Marchtren.


Julia Hoffmann, die nun auch ihre Abschlussprüfung zur Schreinerin bestanden hat, stellte sich bei knapp 30 Grad Celsius der Konkurrenz. Sie fand dank ihrer guten Grundtechnik schnell wieder in den Wettkampfsport zurück. Auftakt war der Palettenweitsprung, den sie mit übersprungenen 135 Zentimetern agewann. Beim sehr anspruchsvollen Trial-Parcours mussten so viele Hindernisse wie möglich innerhalb von zwei Stunden bewältigt werden. Hier waren Können, Durchhaltevermögen und einiges an Überwindung nötig. Hoffmann meisterte die Aufgaben mit Bravour und wurde letztlich Dritte.

Anzeige

Im Palettenhochsprung – einer ihrer Lieblingsdisziplinen auf dem Einrad – gelang es ihr als einzige, 3,5 Paletten zu überspringen. Sie sicherte sich damit in dieser Disziplin den 1. Platz. Beim Speed-Trial ist neben der Körperbeherrschung beim Überwinden der Hindernisse auch Schnelligkeit gefordert. In den Vorläufen wird gegen die Zeit gefahren. Nur die vier Zeitschnellsten qualifizierten sich für die Endläufe, was Julia Hoffmann auch sehr gut gelang – ja, mehr noch: Sie schaffte es bis ins Finale.

Dort stand ihr mit Conny Panozzo eine langjährige Weggefährtin gegenüber. Die Aufgabe gegen die Österreicherin war alles andere als leicht. Aber die Vachendorferin setzte sich durch und sicherte sich den Titel im Speed-Trial.

Mathias Hoffmann musste in der ungewohnten Altersklasse U 16 starten. Der 13-Jährige absolvierte ebenfalls alle vier Disziplinen und setzte sich in der internationalen Wertung sehr gut in Szene. Wie bereits seine Schwester stand auch er jeweils auf dem Podest – in allen Disziplinen auf dem sehr guten 2. Platz.

Beide Starter des SC Vachendorf stellten somit ihre Zugehörigkeit zur Einradelite unter Beweis. Jetzt gönnen sich beide erst einmal eine Wettkampfpause, um sich dann wieder für die kommenden Meisterschaften im nächsten Jahr vorzubereiten. fb