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Judoka aus Teisendorf holten zweiten Platz

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Ordentlich zur Sache ging es bei der Judo-Jugendliga in Teisendorf. Weitere Fotos von dem Wettbewerb finden Sie im Internet unter www.suedost-news.de. (Foto: Wittenzellner)

Spannende Kämpfe und attraktiven Judosport bot das Finale der Judo-Jugendliga, das unter Beteiligung von acht Mannschaften jüngst in Teisendorf ausgerichtet wurde. Einen starken Auftritt lieferte dabei die heimische Kampfgemeinschaft Strub-Teisendorf: Die Betreuer Thomas Fürst und Rupert Haueis konnten sich über einen sehr guten zweiten Platz im Endklassement freuen und mussten sich erst im Finale dem 1. SC Gröbenzell mit 5:8 geschlagen geben.


Mit dem gleichen Ergebnis hatte das Team auch den Auftaktkampf im Pool verloren. Doch danach lief es »wie geschmiert« für die Nachwuchs-Judoka. Zunächst besiegte die KG Strub-Teisendorf in einem spannenden Mattenduell die KG Aibling-Grassau-Ostermünchen hauchdünn, aber verdient mit 7:6. Der nächste Gegner war die Kampfgemeinschaft Palling-Freilassing, die sich überraschend klar für das Jugendliga-Finale qualifiziert hatte. Die junge Truppe um die Betreuer Didi Schindler und Manfred Mertl kämpfte verbissen, musste sich aber mit 5:8 geschlagen geben – Strub-Teisendorf stand damit im Halbfinale.

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Die KG Palling-Freilassing schied vorzeitig aus, nachdem man sich auch der KG Aibling-Grassau-Ostermünchen mit 4:9 und Gröbenzell mit 3:10 beugen musste. Am Ende stand der siebte Platz zu Buche.

Die KG Strub-Teisendorf musste nun gegen den TSV Grafing auf die Matte. Grafing ist seit Jahren für seine erfolgreiche Nachwuchsarbeit bekannt; viele junge Kämpfer fanden und finden regelmäßig Anschluss in Bundesligateams. Die regionale Kampfgemeinschaft wuchs aber über sich hinaus und siegte nach einem dramatischen Kampfverlauf mit 8:6.

Besonders stark präsentierten sich die beiden Judoka Michael Fürst (U 12, 44 kg) und Maxi Haueis (U 18, 73 kg). Beide gewannen sämtliche Kämpfe in der Hin- und Rückrunde sowie im Finale der Jugendliga. Teisendorfs stellvertretender Abteilungsleiter Thomas Fürst zeigte sich von dem Erfolg begeistert: »In den vergangenen elf Jahren ist kein Verein aus unserer Region mehr im Finale der Jugendliga gestanden. Dafür ist der zweite Platz ein Supererfolg!«

Zufrieden zeigte sich auch Jugendliga-Beauftragter des Judo-Bezirks Oberbayern, Michael Sklorz: Nachdem die diesjährige Jugendliga-Saison nach einer Statutenänderung deutliche Veränderungen in Alter und Gewichtsklassen erfuhr, sowie erstmals eine eigene Mädchenliga eingeführt wurde, zog er ein positives Fazit und schloss in das Lob auch die eigenen Jugendligakampfrichter mit ein. Auch am Finaltag mussten die erfahrenen Beobachter nur sehr wenig einschreiten, was für Michael Sklorz ein Indiz für die Qualität der Nachwuchskampfrichter war. awi

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