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Judoclub Achental neu gegründet

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Umringt von Judoschülern überreichte Claudia Daxenberger, Kreisvorsitzende des BLSV Traunstein (links, rote Jacke) die Mitgliedsurkunde im BLSV an den Trainer des Judoclubs Achental, Christian Kuttalek. In der Mitte Irmi Lange, Kassierin des Vereins, rechts daneben Gottlieb Gotzmann vom Staatlichen Landschulheim Marquartstein. (Foto: Giesen)

Bei einer kleinen Feier in der alten Turnhalle des Staatlichen Landschulheims Marquartstein überreichte Claudia Daxenberger, Kreisvorsitzende des BLSV-Sportkreises Traunstein, die Mitgliederurkunde des Bayerischen Sportverbands an Christian Kuttalek, der seit Jahren erfolgreich Kinder und Jugendliche im Judo trainiert.


Der neue Verein heißt Judoclub Achental. Seit 2009 war die Abteilung Judo im ASV Grassau eingegliedert. Im Lauf der Jahre wuchs die Zahl der Mit-glieder auf heute 118, davon Kinder zwischen sechs und acht Jahren sowie Jugendliche im Alter von acht bis 14 Jahren.

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Da die Raumkapazität in Grassau begrenzt ist, suchte Christian Kuttalek nach neuen Möglichkeiten, die sich im Staatlichen Landschulheim boten. Mit der Schule und ihrem Leiter Sport, Gottlieb Gotzmann, wurde nun eine Sport-Arbeitsgruppe gegründet und ein Vertrag über die gemeinsame Zusammenarbeit geschlossen.

Acht Kinder aus dem Internat

In der alten Turnhalle trainieren dienstags und donnerstags insgesamt fast 50 Kinder und Jugendliche, wobei durch das Internat bereits acht Kinder dazukamen – auch von weiter her, wie München, Ampfing oder Straubing. Betreut werden die Teilnehmer im neuen Judoclub von Christian Kuttalek, der eine B-Lizenz Leistungssport des DOSB sowie eine C-Lizenz für Breitensport hat, außerdem von seiner Frau Annetta Kuttalek, Olaf Frenzel und Ernst Daxberger.

Die Judoschüler aus dem Achental haben in den letzten Jahren beachtliche, stets steigende Erfolge beim Landkreisturnier zwischen Traunstein und Berchtesgaden erzielt: Bei insgesamt 13 beteiligten Mann-schaften erreichten sie heuer den zweiten Platz, im Jahr davor den fünften Platz, vor drei Jahren den achten Platz und davor den zwölften.

Für Erwachsene bietet Judo auch vielfältige Möglichkeiten im Gesundheitsbereich. Ab 2014 wird es auch einen Sportleraustausch mit Kroatien geben. Kinder und Jugendliche könnten gerade beim Training mit einem Partner im Judosport eine Menge lernen, wie Mut, Respekt, Ehrlichkeit, Selbstbeherrschung oder Durchhaltevermögen, erklärt Christian Kuttalek im Gespräch mit unserer Zeitung. Dabei sei die Verletzungsgefahr deutlich geringer als zum Beispiel beim Fußball.

Durch die etwa halbjährigen Gürtelprüfungen werden die Kinder belohnt. Ab der zweiten Prüfung, dem Erlangen des Orangegurtes, muss ein zweiter Prüfer von außerhalb des Clubs hinzugezogen werden.

Der Judoclub unternimmt an vielen Wochenenden eine ganze Menge mit den Kindern, zum Beispiel Ausflüge ins Legoland, in die Erdinger Therme oder in den Bayernpark, erzählt Kuttalek. Auch die Bundesligakämpfe in Abensberg werden regelmäßig angeschaut. Wer Interesse hat, kann sich an den Trainer des Judoclubs Achental, Christian Kuttalek wenden (Telefon: 08641/5244). gi

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