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Jubel bei den ÖSV-Juniorinnen

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Sie durften sich über Bronze in der Staffel der Juniorinnen freuen: die Biathletinnen von JWM-Gastgeber Österreich mit (von links) Lea Rothschopf, Lisa Osl, Anna Juppe und Anna Gandler. (Expa Pictures/Lukas Huter) Foto: EXPA/ Lukas Huter

Enttäuschung für das deutsche Team und österreichischer Bronzejubel: Mit den Staffeln der Juniorinnen und Junioren wurden die Junioren-Weltmeisterschaften in Obertilliach beendet. Und wie schon bei der Altersklasse Jugend gingen auch die deutschen Staffeln der älteren Jahrgänge leer aus.


Über 4 x 6 Kilometer bei den Juniorinnen musste sich das deutsche Quartett mit Rang acht begnügen. Startläuferin Sabrina Braun musste insgesamt nur zweimal nachladen und hielt die Staffel (+ 36,4) noch gut auf Kurs. Franziska Pfnür (SK Ramsau/Stützpunkt Ruhpolding) musste im ersten Durchgang zwei Nachlader hinnehmen, im zweiten drei – damit hatte das deutsche Team nun 2:28,0 Minuten Rückstand auf die Führenden. Nach fehlerfreiem Schießen von Mareike Braun (+ 2:16,4) ging Schlussläuferin Lisa Spark (SC Traunstein) als Achte ins Rennen und hielt diese Position (+ 3:11,9/0 + 4) auch. Bitter endete die Staffel für Weißrussland, das nach den ersten drei Sportlerinnen noch in Führung gelegen hatte. Schlussläuferin Julija Kawaleuskaya kam beim ersten Schießen noch mit drei Nachladern durch, beim zweiten Schießen aber musste sie auch noch drei Strafrunden drehen und fiel auf Rang sechs zurück. So konnte die sehr ausgeglichen agierende französische Staffel (1:08:54,3 Stunden/1 Strafrunde + 8 Nachlader) letztlich Gold vor Italien (+ 21,2 Sekunden/0 + 5) sowie Österreich (+ 1:02,0/0 + 11) sichern.

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Auch bei den Junioren (4 x 7,5 km) sicherte sich Frankreich Gold (1:12:48,8/1 + 8). Silber ging an Norwegen (+ 13,3/1 + 10) vor Tschechien (+ 1.23,5/0 + 11), Slowenien (+ 2:00,5/0 + 7) und Deutschland (+ 2:01,2/1 + 9). Das deutsche Quartett bildeten Lucas Lechner (SC Ruhpolding), Philipp Lipowitz (DAV Ulm), Simon Kaiser (WSV Oberhof) sowie Danilo Riethmüller (WSV Clausthal-Zellerfeld). Gastgeber Österreich lag nach den ersten drei Athleten noch aussichtsreich im Rennen, ehe Schlussläufer Christian Langegger insgesamt drei Strafrunden hinnehmen musste und auf Platz 5 zurückfiel.

Im Medaillenspiegel lag Frankreich (7 x Gold, 3 x Silbe, 1 x Bronze) klar vorn und brachte es insgesamt auf 11 Medaillen. Rang 2 ging an Russland (3-0-2) vor Slowenien (2-3-0), der Schweiz (2-0-0), Polen (1-1-1) sowie Deutschland 1-0-1. Italien kam zwar »nur« auf Platz 7, holte aber (0-5-5) beachtliche 10 Medaillen; WM-Gastgeber Österreich landete mit zwei Bronzeplaketten auf dem 11. Rang. who

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