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Johannes Kühn zweimal unter den besten Zehn

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Mit Wettkämpfen in Idre (Schweden) und Beitostölen (Norwegen) hat der IBU-Cup im Biathlon seinen Saisonstart bereits hinter sich, ehe es ab Mitte dieser Woche in Ridnaun (Italien) weitergeht. Dabei gab es auch aus heimischer Sicht einige erfreuliche Ergebnisse.


Bei den Damen war allerdings überhaupt nur eine einzige deutsche Biathletin am Start, nämlich die ehemalige Skilangläuferin Evi Sachenbacher-Stehle. Die Sportlerin des WSV Reit im Winkl holte in Idre in beiden Sprint-Wettkämpfen (je 7,5 km) die Plätze 24 und 18, vier bzw. fünf Schießfehler verhinderten ein noch besseres Ergebnis.

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Im Einzellauf (15 km) in Norwegen musste sie bei vier Schießeinlagen insgesamt sechs Strafminuten hinnehmen – und landete, mit 5:41,7 Minuten Rückstand hinter der Siegerin Ann Kristin Flatland (Norwegen) auf Rang 23. Tags darauf im Sprint gab es wiederum Rang 18, diesmal verbesserte sich Sachenbacher-Stehle auf drei Schießfehler. Der Sieg ging auch hier an die Norwegerin Flatland.

Ebenfalls am Start war in allen vier Wettbewerben die in Ruhpolding lebende Britin Adele Walker. Vor allem beim zweiten Sprint in Idre (31.) und beim Einzellauf in Beitostölen (32.) mischte sie in der starken Konkurrenz gut mit.

Das galt auch für Junioren-Weltmeisterin Chardine Sloof (Niederlande), die in diesem Jahr ja aufgrund ihrer Erfolge bei den Juniorinnen sogar an der WM der Erwachsenen in Ruhpolding teilgenommen hatte. Die 20-Jährige überzeugte beim zweiten Sprint in Schweden (21.) und hielt im Einzellauf (38.) und Sprint (40.) in Norwegen ebenfalls ordentlich mit.

Bei den Männer-Wettbewerben waren gleich mehrere deutsche Teilnehmer auf den vorderen Plätzen in Feldern mit gut 130 (Schweden) bzw. 120 Läufern (Norwegen) dabei.

Der Tüßlinger Johannes Kühn (WSV Reit im Winkl), bei Junioren-Weltmeisterschaften ja schon erfahren, wurde im zweiten Sprint (10 km) von Idre Neunter, nachdem er im ersten Durchgang Rang 18 erreicht hatte.

Michael Willeitner (SK Berchtesgaden) verbesserte sich von Platz 55 im ersten Sprint auf den guten 18. Platz im zweiten Rennen – hier fehlten ihm nur 59,1 Sekunden zum Sieger Julian Eberhard (Österreich). Julian Eberhard (Saalfelden) hatte tags zuvor vor seinem Bruder Tobias Eberhard gewonnen.

Bester Deutscher im ersten Wettkampf war Daniel Böhm (SC Buntenbock/14.), vor Kühn (18.) und Benedikt Doll (SZ Breitnau/Stützpunkt Ruhpolding/22.). Im zweiten Lauf wurde Böhm Fünfter, Doll Siebter, dann folgten Kühn (9.) und Willeitner (18.).

Im Einzellauf (20 km) in Beitostölen setzte sich Routinier Iwan Tscheresow (Russland) durch. Bei zwei Strafminuten wies Kühn als Zehnter nur 1:22,2 Minuten Rückstand auf den Sieger auf. Elfter wurde Christoph Stephan (WSV Oberhof), Doll belegte Rang 16 (4 Strafminuten/+ 2:27,4), Willeiter kam bei drei Strafminuten und 3:56,6 Minuten Rückstand auf den 29. Platz, Tom Barth (TuS Dippoldiswalde) belegte Rang 34.

Beim Sprint in Norwegen lag wieder der Saalfeldener Julian Eberhard vorn. Doll wurde Achter, Willeitner belegte Platz 15, direkt vor Kühn.

Auch die Brüder von Chardine Sloof, Joel (24) und Lucien (22) hielten sich gut, vor allem Joel überzeugte mit Rang 24 im Einzellauf und Platz 27 im Sprint von Beitostölen. who

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